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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 00:57 Uhr

Plattdüütsch, Essen und Theater

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Gerd Richter und die Elmshorner Speeldeel bitten zum achten Mal ins Haselauer Landhaus / Drei-Tage-Marathon für die Mimen

Für die Liebhaber der plattdeutschen Sprache ist der jährliche Marathon mit drei Tagen „Eeten un Theoter“ im Haselauer Landhaus ein absolutes Muss. Traditionell sorgt dann der Hüter und Pfleger der plattdeutschen Sprache – Gerd Richert – im Saal des Traditionshauses Lienau mit einem bunten Programm von diversen Mitwirkenden für ausgelassene Stimmung. Für des leckere „Eeten“ bei den je zweieinhalbstündigen Vorstellungen garantiert wie immer der Juniorchef und Landhauskoch Jan Hermann Lienau mit dem „Theaterteller“. Er wird Schweinemedaillons mit Bratkartoffeln an einer Wurzel-Triologie in Lila-Gelb-Orange servieren.

Richert, Ehrenvorsitzender der Elmshorner Speeldeel, wird bereits zum achten Mal auf seine unnachahmliche Art die Gäste in schönstem Platt begrüßen und Geschichten von „Amanda“ mit all den Sorgen und Erlebnissen mit ihr zum Besten geben. Danach überlässt er seinen Schülern, die er zum Teil schon seit Jahren in die Kunst der niederdeutschen Sprache einweiht, die Bühne. Die jungen „Platten“ Merle Mohr, Finn Beutler, Noah Lüchau und Momme Wulff werden abwechselnd dem Publikum Geschichten und Gedichte op Platt vertelln.

Auch die Musik kommt bei
den Vorstellungen nicht zu kurz: Hartmut Hamke von der Gruppe Speelwark wird mit plattdüütschen Liedern unter dem Motto „Ünner Wolken und Wind“ für beste norddeutsche Stimmung sorgen.

Der krönende Abschluss der Veranstaltungen gehört der Elmshorner Speeldeel mit dem Einakter „Uns Moderspraak“ von Jürgen Borcherdt unter der Regie von Richert. In dem Theaterstück wird der Zwist zwischen den traditionellen Vorstellungen von Bauer Hinrich Harms inklusive seiner Verbundenheit zur vertrauten Muttersprache und dem modernen Streben seiner Frau Tine nach der noblen und „führnehmen“ Welt thematisiert. Immer wieder werden dabei – für einige Gäste sehr lehrreich – die hochdeutschen Sätze in die niederdeutsche Sprache übersetzt und umgekehrt. Ob die Liebe und der Wunsch nach den alten Wurzeln siegen, wird sich am Ende des Stückes zeigen.

Die Vorstellungen finden am Freitag, Sonnabend und Sonntag, 11., 12. und 13. März, ab 18 Uhr im Haselauer Landhaus statt. Der Eintritt beträgt 25 Euro.

Am Sonnabend gibt es zusätzlich eine Nachmittagsvorstellung mit Kaffee und Kuchen satt nach einem alten Hausrezept der Seniorchefin Christa Lienau. Beginn ist um 14 Uhr. Hier ist der Kostenbeitrag für alles inklusive 16 Euro. Karten gibt es im Haselauer Landhaus, Dorfstraße 10, Telefon (0  41  22) 9  87  10.

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www.speeldeel.de





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