zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

12. Dezember 2017 | 11:35 Uhr

Planer stellen Hotel am Hafen vor

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Hoffen auf Betriebsstart für Skipper noch in 2016

shz.de von
erstellt am 26.Jan.2016 | 14:00 Uhr

Wedel | Lange gab es Spekulationen und Gespräche hinter verschlossenen Türen, jetzt bekommen die Bürger konkrete Pläne zu sehen: Im Planungsausschuss am 2. Februar (ab 18 Uhr im Ratssaal) stellen Projektentwickler Konzepte für ein Hotel auf dem neu geschaffen Kopfplatz am Wedeler Hafen vor. Auf Nachfrage sagte Bürgermeister Niels Schmidt (parteilos), dass die Stadt bereits seit längerem im Gespräch mit dem Investor sei, der das Hotel in Eigenregie betreiben wolle. Neben dem Übernachtungsbetrieb seien auch Optionen für Gastronomie und Gewerbe sowie Flächen für den Hafenbetrieb in das Konzept eingeflossen.

Nach unbestätigten Tageblatt-Informationen ist anders als im Ursprungskonzept kein Doppelturm, sondern ein einzelnes Gebäude geplant mit zwei Bauabschnitten für das Hotel. Im ersten Schritt sollen Kapazitäten für rund 100 Betten entstehen. Bei den Projektplanern soll es sich um einen Familienunternehmen aus Hamburg handeln, das bereits diverse Hotels betriebt.

Fakt ist: Der Wedeler Unternehmen Heinrich Schneider, der bereits früh Interesse an der Realisierung des markanten Hafenkopfgebäudes gezeigt hatte, ist es nicht. Dies erklärte gestern Ursula Jöhnk, Geschäftsführerin der Schneider Vermögensverwaltung, auf Anfrage dieser Zeitung. Wie berichtet hatte Schneider als einer von zwei Interessenten anlässlich der Ausschreibung im Frühjahr 2015 seinen Hut in den Ring geworfen. Für ein repräsentativen Bau mit Mischnutzung, jedoch ohne Hotel, das in der Ausschreibung ausgewiesen war.

Die Stadt verhandelt zudem konkret mit einem Interessenten für den Hafenbetrieb. Noch sei nichts unterschriftsreif, so Schmidt. Er hoffe jedoch, dass wie geplant noch 2016 die ersten Sportboote im Schulauer Hafen anlegen können. Wer sicher im laufenden Jahr dort festmachen können soll, sind Traditionsschiffs-Skipper. 250.000 Euro hat die Stadt zum Bau eines Anlegers in Form eines 2,50 mal 30 Meter langen Pontons kurz hinter dem Quermolen-Eingang im Haushalt eingeplant. Derzeit würden Anträge auf Förderung durch die Aktivregion und die Förderfonds der Metropolregion Hamburg geprüft, sagte Bauamtsleiter Klaus Lieberknecht am Tageblatt-Telefon. Demnach ist Wedel guter Dinge, deutlich mehr als die Hälfte der Kosten aus diesen Töpfen finanzieren zu können. Läuft alles glatt, könnten laut Lieberknecht schon Mitte des Jahres die ersten Traditionsschiffe kommen. Der Ever „Gloria“ etwa kündigt bereits Fahrten nach und von Wedel aus an.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen