Penny in Schenefeld darf erweitern

Ausschuss Gremium gibt grünes Licht für Pläne / Kritik am „Stadtzentrum“

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12. Mai 2017, 12:11 Uhr

Nach einer vorhergehenden Debatte hat der Schenefelder Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt mehrheitlich entschieden, den Plänen, den Penny-Markt an der Altonaer Chaussee zu erweitern, zuzustimmen. Die Grünen enthielten sich.

Penny hatte die Änderung des Bebauungsplanes Nummer 70 beantragt, mit dem Ziel einer Vergrößerung der Verkaufsfläche von unter 800 auf etwa 1000 Quadratmeter. Stadtplaner Ulf Dallmann hatte sich gegen den Umbau ausgesprochen, da dies den bisherigen Planungen, den Einzelhandel auf das Gebiet des Stadtkerns sowie auf die bestehenden Nahversorgungsstandorte im Dorf und in der Siedlung zu konzentrieren, entgegen stehe. Auch die Grünen waren dieser Ansicht.

Doch die anderen Fraktionen empfanden es während der Sitzung am Donnerstag als unfair, Penny die Vergrößerung und Modernisierung zu versagen. „Wir haben Lidl und Aldi erlaubt, zu erweitern. Da ist es nur recht und billig, auch Penny erweitern zu lassen“, sagte Ronald Vierke (SPD). Auch Manfred Pfitzner (BFB) pochte auf die „Gleichberechtigung“. Hans-Detlef Engel sagte in Bezug auf die Bedenken, dass ein größerer Penny auch den Rewe im „Stadtzentrum“ schwächen würde: „Das Argument lasse ich nicht gelten.“ Die Verantwortlichen müssten selbst für einen guten Branchenmix sorgen. „Dieses Einkaufszentrum ist so aufregend wie eine Schlaftablette“, sagte er. Seite 3

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