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Tanz am brennenden Reisighaufen : Osterfeuer der Wedeler Feuerwehr lockt 3000 Menschen zum Festplatz

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Mit einem Tanzvergnügen für Kinder startete am frühen Sonnabendabend an der Schulauer Straße das traditionelle Osterfeuer, von der Freiwilligen Feuerwehr Wedel zum 19. Mal auf die Beine gestellt.

shz.de von
erstellt am 29.Mär.2016 | 13:00 Uhr

Wedel | „DJ Vossi“ hatte leichtes Spiel. „Jetzt geht’s los, alle die Hände in die Höhe,“ rief der partyerprobte Hamburger Plattenaufleger in die Menge. Sofort fanden sich zahlreiche Mädchen und Jungen auf dem Areal vor der Lastwagenbühne ein. Da loderten gerade die ersten Flammen aus dem riesigen Reisighaufen. Mit einem Tanzvergnügen für Kinder startete am frühen Sonnabendabend an der Schulauer Straße das traditionelle Osterfeuer, von der Freiwilligen Feuerwehr Wedel zum 19. Mal auf die Beine gestellt. Insgesamt 3000 Besucher aus der Region strömten zum Festplatz.

Ein vierköpfiger Festausschuss mit Philip Brandt, Norbert Carstens, Jens Buhr und Helge Sabour hatte die Sause vorbereitet. Mit von der Helfer-Partie waren zudem 35 Aktive sowie 15 Jungretter aus der Jugendfeuerwehr. Eine Truppe der Feuerwehr Pinneberg stand in der Wache in Alarmbereitschaft.

Zwei Wochen zuvor wurde damit begonnen, Buschwerk, Äste, und Gestrüpp zum Festplatz zu karren. „Wir hatten Fuhren vom Bauhof, aus der Bevölkerung und von Feuerwehrkameraden“, so Brandt. Wegen des Dauerregens am Karfreitag packten die Helfer einen großen Strohballen mitten in das Holz, damit sich die Flammen schneller durch das Holz fressen konnten. Für das Anzünden des Reisighaufens zeichneten wie in den Vorjahren Stadtpräsidentin Renate Palm und Bürgermeister Niels Schmidt verantwortlich: Die beiden hielten mit Unterstützung von Wehrführer-Vize Uwe Brandt die Flammen von zwei Bunsenbrennern in das Holz. Sofort zückten zahlreiche Besucher ihre Handykameras und hielten das Geschehen im Bild fest. Der Wind trieb die Flammen in die Höhe, mitunter jedoch auch starken Qualm, glücklicherweise nicht in Richtung Festplatz, sondern über die angrenzenden Wiesen.

Marko und Kristin Kastens waren mit ihren Kindern Jakob (6) und Lukas (4) gekommen. „Obwohl wir schon lange in Wedel wohnen, sind wir zum ersten Mal beim Osterfeuer dabei. In den vergangenen Jahren waren wir immer auswärts zu Verwandtenbesuchen“, berichtete das Ehepaar. Zuvor hatte die Familie bei strahlendem Sonnenschein eine Radtour zum Fährmannssand unternommen. Besonders begeistert waren sie vom Angebot des Stockbrotbackens der Jugendfeuerwehr. Gemeinsam wurde der Teig an der kleinen Feuerstelle geröstet. Die Bewirtung an den drei Getränkeständen hatte wieder die Feuerwehr übernommen. Dazu gab es mit Pizza, Grillwürstchen, Crêpes, Kuchen und griechischen Spezialitäten von professionellen Gastronomen ein reichhaltiges Speisenangebot. Neu war ein „Food Truck“, an dem den Besuchern frisch zubereitete Burger serviert wurden.

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