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Mit viel Swing in den Frühling : Orchester „Viva la Musica“ lässt Tradition des verstorbenen Gründers Henning Claasen fortleben

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Wedel: Orchester „Viva la Musica“ lässt Tradition des verstorbenen Gründers Henning Claasen fortleben. Zwei Konzerte am 29. März.

shz.de von
erstellt am 26.Feb.2015 | 17:00 Uhr

Wedel | Zirka fünf Jahre ist Henning Claasen, ehemaliger Musiklehrer und Gründer des Wedeler Akkordeon-Ensembles „Viva la Musica“, nun mittlerweile tot. Viel hat er in der Rolandstadt bewegt. Doch vor allem das Akkordeonspiel und seine Musikschule lagen dem einstigen Musik-Studenten und späteren Alleinunterhalter sehr am Herzen.

Wenngleich es die Musikschule „Viva la Musica“ mittlerweile nicht mehr gibt, existiert dafür jedoch noch immer das gleichnamige Akkordeon-Orchester. „Und das im Großen und Ganzen noch in der Zusammensetzung, wie sie bestand, als mein Vater von uns ging“, sagt Tochter Anna. Zudem können Zuschauer zu ihrer Freude bei den Auftritten immer noch die Handschrift ihres Vaters erleben. „Bei allen Stelldicheins spielt die Seele meines Vaters mit. Außerdem haben wir auch heute noch keinen Dirigenten, der vor uns steht. Sondern mit Astrid Loyal seit fünf Jahren eine musikalische Leitung, die lieber selbst mitspielt. Das ist schon etwas Besonderes“, so Claasen.

Gemeinsam mit sieben weiteren Akkordeonspielern jüngeren Semesters hält Claasen schon seit vielen Jahren die Fahne für das Jugendorchester (JUOR) hoch. Daneben gehen mehr als 20 Senioren dem Akkordeonspiel im „Großen Orchester“ nach.

Mindestens einmal im Jahr lässt der Chor zu großen Konzerten beide Ensembles miteinander verschmelzen. Nur noch wenige Wochen, dann ist es wieder soweit, wenn „Viva la Musica“ am Sonntag, 29. März, sowohl um 15 als auch 18 Uhr im Theater Wedel „live on Stage“ zu sehen, vor allem jedoch zu hören ist.

Ganz nach dem Motto „Musik einer beswingten Zeit“ laden die passionierten Akkordeonspieler zu ihrem traditionellen Frühjahrskonzert ein, bei dem in erster Linie swingbetonte Musikstücke aus den 1920er, 30er und 40er Jahren aufgetischt werden sollen. Ob die Musical-Melodie „Hello Dolly“, Louis Armstrongs „Blueberry Hill“ oder die „Casablanca“-Filmmusik „As time goes by“ von Sam Dooly Wilson: Rund 20 Titel in moderner Fassung sollen bei dem Konzert zu hören sein, für das die Tickets ab sofort zum Stückpreis von neun Euro an den bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben sind. Namentlich nennt Manfred Decker das Buchhaus Steyer, Hörmittelberatung Strophal und der Edeka-Markt Volker Klein. Decker kümmert sich hinter den Kulissen mit um die Organisation und ist ein langjähriger Freund der Familie Claasen. Auch er fiebert bereits dem 29. März entgegen. Neben zahlreichen Zuschauern wünscht sich Decker wie das ganze Ensemble gerne auch mal ein paar neue Gesichter im Team. Wer einfach nur mal gucken will sei bei den Übungstagen sowohl am Sonnabend (ab 11 Uhr) als auch mittwochs (ab 19 Uhr) im Awo-Treff (Rudolf-Breitscheid-Straße 40a) ein gern gesehener Gast. Bereits erfahrene Spieler mit eigenem Akkordeon können gerne auch gleich mit üben. Decker hofft jetzt auf reges Interesse. Und einen riesigen Konzerterfolg zum Frühlingsstart.

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