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Wedel-Schulauer Tageblatt

24. August 2017 | 11:37 Uhr

Haseldorf : Open-Air-Andacht für Biker

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Am Sonntag werden am Haseldorfer Hafen mehr als 350 Motorradfahrer zur Open-Air-Andacht erwartet. Erstmals gibt es eine Trauung.

Haseldorf | Auf zum grünen MoGo, heißt es am Sonntag für mehrere hundert Biker aus der Region. Hinter dem Kürzel MoGo verbirgt sie ein Motorrad-Gottesdienst, der seit 15 Jahren am Haseldorfer Hafen abgehalten wird. In diesem Jahr wird es eine Premiere geben: eine Biker-Hochzeit.

Für zahlreiche Fahrer bildet das Treffen in der Marsch den Abschluss der aktiven Motorradsaison. Das wird dann auch zünftig gefeiert. Zur Tradition gehört es, gemeinsam zu frühstücken. Um 10 Uhr beginnt das Morgenmahl in Uetersen auf dem Parkplatz der Firma Edeka Ermeling am Gerberplatz. Gegen 11 Uhr startet ein Korso durch den südlichen Teil des Kreises Pinneberg zum Haseldorfer Hafen. Die Teilnehmer sind am grünen Band zu erkennen, die die Biker an ihren Maschinen befestigen. Die Ankunft ist für etwa 12 Uhr vorgesehen.

Der Gottesdienst mit Hochzeit auf dem Gelände zwischen Deich und Hafen beginnt um 12.30 Uhr. Die Predigt hält Haselaus Pastor Andreas-Michael Petersen. Musikalisch unterstützt wird er von Kantor Michael Horn-Antoni mit Solistin Petra Begas, die Gospel singen wird.

Petersen ist zwar der MoGo-Pastor, Motorradfahrer ist er aber nicht. „Ich habe keine Maschine, ich habe dazu nicht einmal einen Führerschein“, erklärt er lachend auf Nachfrage dieser Zeitung. Die Idee zu dieser besonderen Andacht kam seinerzeit aus den Reihen des Kirchengemeinderats Haselau, Petersen griff sie gern auf. Eine der damaligen Beführworterinnen wird diesmal wieder auf dem „Bock“ sitzen, so Petersen. Kirchengemeinderätin Petra Kähler wird nach vielen Jahren ihre Maschine aus der Garage holen und sich unter die mehr als 350 erwarteten motorisierten Gäste mischen.

Groß Werbung gemacht wird für den grünen MoGo übrigens nicht. Die Haselauer Kirchengemeinde setzt auf Mund-zu-Mund-Propaganda. „Etwa 60 bis 70 Prozent der Teilnehmer kommen jedes Jahr wieder zu uns“, weiß Petersen. Die meisten sind älteren Semesters, ganz junge Biker in der Minderheit.

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erstellt am 18.Sep.2014 | 16:05 Uhr

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