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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. August 2017 | 12:25 Uhr

Wedel : Oktoberfest mit maritimen Flair

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Traditionelle Feier auf dem Theaterschiff Batavia mit Weißwurst und Radi. Reginas Racy Rockers begeistern mit Oldies.

Wedel | Die Party ist legendär und wird auf der Batavia bereits seit 40 Jahren gefeiert: das Oktoberfest. Käpt’n Hannes Grabau und seine Crew hatten eingeladen. Und die „Hütte“ war voll, an den Tischen kein Platz mehr frei. Bis weit nach Mitternacht feierten die Besucher in ausgelassener Stimmung.

Garanten dafür waren in erster Linie die sechs Mannen der Hamburger Combo Reginas Racy Rockers, eine Oldie-Truppe, deren Gründungsmitglieder Heinz Rötting (Gitarre, Gesang) und Hardy Radtke (Gitarre) bereits während der Starclub-Zeiten in den 1960er-Jahren die Musikszene der Hansestadt aufmischten. Komplettiert wird die Band von Pete Martin (Keyboard, Gesang), Klaus Christens (Bass), Gerhard Lordz (Gitarre, Gesang) und Helmuth Hübinger (Schlagzeug). Logisch, dass es bei einer derartigen Großbesetzung etwas eng wurde auf der Batavia-Bühne, dies tat der Spielfreude der Musiker jedoch keinen Abbruch. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Besucher zwischen den Stühlen und auf dem kleinen Parkett in der Mitte des Decks ein Tänzchen wagten.

Passend zum Festmotto hatte sich die Combo mit Lederhosen, karierten Hemden und Filzhüten kostümiert. Von Beginn an herrschte unter den Besucher bei Stücken wie „I’m a Believer“ von den Monkees, „Mr. Tambourine Man“ von Bob Dylan und „Obladi Oblada“ von den Beatles prächtige Stimmung. Die Helferinnen Sina und Lea, die für diesen Abend vom Batavia-Käpt’n in „Zenzi“ und „Resi“ umgetauft worden waren, sorgten hinter dem Tresen für den Biernachschub. „Weißwurst-Sepp“, der eigentlich Jan heißt, schnitt in der Küche frischen Radi auf und holte die Weißwürste aus dem Kochtopf.

Etliche Besucher kommen seit vielen Jahren zum Oktoberfest. Käpt’n Grabau freute sich besonders darüber, dass Helmut Flaggmann wieder mit von der Partie war. Der ehemalige Hotelier aus Rissen lebt jetzt in Bayern und hatte den Weg in den Norden nicht gescheut. „Wir haben vor vielen Jahren gemeinsam vor dem Fest das Wiesenbier probiert und hätten nicht gedacht, dass es so stark ist. Die Feier fiel anschließend zwar nicht aus, wurde aber besonders lustig“, so Grabau.

Überraschenden Besuch gab es direkt nach dem Startschuss auf dem Schiff: sechs Kinder, die in schaurigen Masken auf Halloween-Tour unterwegs waren. Sie erhielten für ihre Gedichte von den Besuchern viel Beifall und vom Käpt’n jeder ein Eis in die Hand gedrückt.

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erstellt am 02.Nov.2015 | 10:00 Uhr

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