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Wedel-Schulauer Tageblatt

24. September 2017 | 23:25 Uhr

Ohne Lappen und ohne Tüv

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Viele Verstöße Verkehrskontrolle im Autal

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Drei Kraftfahrer mit besonders dreisten Verstößen gingen der Wedeler Polizei Dienstagnachmittag ins Netz, als die Beamten gemeinsam mit Kräften der Verkehrspolizei Pinneberg in der Zeit von 14 bis 18 Uhr in der Straße Autal den Verkehr kontrollierten. Ein LKW-Fahrer beging dabei besonders viele Vergehen. Er steuerte sein Fahrzeug in die Kontrollstelle ohne gültige Fahrerlaubnis und war darüber hinaus nicht angeschnallt, berichtete die Polizei gestern in einer Pressemitteilung. Außerdem verstieß der LKW-Fahrer gegen das Fahrpersonalrecht. Das heißt, er saß bereits zu lange hinterm Steuer oder hatte seine Pausen nicht eingehalten. Auch die für Laster erforderliche technische Sicherheitsüberprüfung war bei dem Fahrzeug überfällig. Konsequenz: Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt.

In einem zweiten Fall wurde dem Fahrer nicht nur verboten weiterzufahren. Sein Auto wurde gleich ganz aus dem Verkehr gezogen. Denn er hatte sich einer Straftat schuldig gemacht. Der Autofahrer, der ebenfalls ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war, fuhr einen entstempelten PKW, schreibt die Polizei. Bedeutet: Das Auto besaß überhaupt keine Tüv-Plakette mehr. Im dritten Fall stellten die Beamten selbst eine Strafanzeige aus. Sie hatten einen Autofahrer gestoppt, der gegen das Aufenthaltsgesetz verstieß. Der Mann besaß eine Duldung für Niedersachsen, war aber zum wiederholten Male in anderen Bundesländern unterwegs.


Finger vom Handy


Insgesamt 19 Verkehrsteilnehmer wurden während der Vier-Stunden-Kontrolle mit dem Handy am Ohr erwischt – darunter auch ein Fahrradfahrer. Die Betroffenen müssen ein Bußgeld von 60 Euro zahlen und kassieren einen Punkt im Flensburger Verkehrsregister. Die Polizei machte in diesem Zuge gestern extra noch einmal darauf aufmerksam, wie gefährlich das Fahren und gleichzeitige Telefonieren oder Tippen auf den Geräten ist. „Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit verlängert den notwendigen Bremsweg ungemein“, gaben die Beamten zu bedenken.

Sieben Mal hatten Autofahrer zudem den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Auf sie kommen Kosten von je 30 Euro zu. Außerdem missachtete ein Fahrer das Rotlicht an den Bahnschranken. Dafür bekommt er zwei Punkte in Flensburg eingetragen, muss 240 Euro zahlen und für einen Monat seinen Führerschein abgeben.

 

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