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Rindviecher, Rock und Partykracher : Ochsenmarkt in Wedel

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Ochsenmarkt auf dem Festplatz: Buntes Programm für die ganze Familie.

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2016 | 13:00 Uhr

Wedel | Live-Musik, Viehauftrieb mit 150 Tieren, altes Handwerk, Jahrmarkt, Flohmarkt und ein Frühschoppen: Der traditionelle Wedeler Ochsenmarkt bot am Wochenende einmal mehr ein Vergnügen für die ganze Familie. Drei Tage herrschte auf dem Festplatz an der Schulauer Straße munteres Treiben. Die Veranstalter, Wedel Marketing und Elbmenschen Projekte, hatten unter dem Motto „Tradition wahren und Neues wagen“ ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Höhepunkten auf die Beine gestellt.

Los ging es am Freitagabend mit der „Wedeler Rocknacht“. Dazu fanden sich im Festzelt zwei Bands, die die etwas härtere musikalische Gangart vertreten, ein: „The Amun Band“, ein Trio aus dem Norden des Kreises Pinneberg, sowie die fünf Mannen der Lokalmatadoren von „Selfish“. Mit etwa 100 Besuchern wurde es nicht gerade voll unter den Planen, doch der Spielfreude der Bands tat dies keinen Abbruch: Mit ihren fetzigen Rhythmen und rockigen Klängen absolvierten sie zwei gelungene Auftritte.

Am nächsten Morgen trafen sich der amtierende Stadtpräsident Ulrich Kloevekorn (CDU), Bürgermeister Niels Schmidt (parteilos), Lokalpolitiker, Organisatoren, Sponsoren und Händler an gleicher Stelle zu einem zünftigen Frühstück. Anschließend ging es auf einen Rundgang über den Ochsenmarkt. Traditionell wurde an nahezu jedem Gatter mit einem Glas Korn angestoßen. 17 Landwirte, Viehhändler und Züchter aus Norddeutschland hatten insgesamt 100 Rinder sowie 50 Pferde und Ponys aufgetrieben. „Das sind weniger als in den Vorjahren, weil Rinder aus Hamburg und Schleswig-Holstein wegen der Gefahr einer Infektionskrankheit zurzeit nicht zurück nach Niedersachsen gebracht werden dürfen,“ erklärte Reinhardt Westphal. Der Pferdegroßhändler aus dem Landkreis Harburg ist seit 1962 auf dem Markt dabei. „Früher war hier mehr Handel, heute ist es eher ein Volksfest, aber es macht trotzdem nach wie vor Spaß“, sagte er. Großer Andrang herrschte im Kleintierzelt, in dem Imker, Bandreißer, Jäger und Kaninchenzüchter über ihre Aktivitäten informierten. Auf dem Außenareal hatten Mitglieder des Oldtimer-Zentrums Holm / Pinneberg historische Traktoren aufgestellt. Da glänzten die Augen so mancher Kinder, als sie auf dem Sitz eines Lanz Bulldog oder Deutz Platz nehmen durften.

Ein Jahrmarkt lockte mit Fahrgeschäften und Zuckerbuden. Am Abend spielte das Duo „lenijk.“ akustik Pop, bevor die Holmer Oldie-Truppe „Just for Fun“ das Festzelt mit Partykrachern zum Beben brachte. Gestern Morgen startete der Ochsenmarkt mit einem Flohmarkt und einem Jazz-Frühschoppen. In der Innenstadt luden die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag mit Aktionen und Sonderangeboten ein.

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