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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. Oktober 2017 | 18:12 Uhr

Wedel/Hamburg : Oasen direkt vor der Haustür

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Vier Veranstaltungen laden zum Wochenausklang ein, den Regionalpark Wedeler Au zu erleben.

shz.de von
erstellt am 12.Aug.2015 | 17:15 Uhr

Wedel | Der Regionalpark Wedeler Au: 5100 Hektar zwischen Pinneberg und Altona, die einladen, Natur- und Kulturlandschaft vor der eigenen Haustür kennen zu lernen und ihren Naherholungswert zu entdecken und zu erhalten. Mit vier Veranstaltungen will der Regionalpark-Verein mit Kooperationspartnern am Donnerstag und Freitag dieser Woche Menschen aus der Region grünen Perspektiven eröffnen.

Los geht es am morgigen Donnerstag unter dem Motto „Alte Bäume – Häuser der Natur“. Von 14 bis 16.30 Uhr zeigt die Diplom-Biologin Heidi Mayerhöfer, welche Tiere, Pflanzen und Pilze in alten Bäumen leben. Treffpunkt ist der Eingang des Wildgeheges, Sandmoorweg 148, in Hamburg-Rissen. Kosten: acht Euro. Festes Schuhwerk sollte dabei sein. Veranstalter ist die Revierförsterei Klövensteen. Anmeldungen unter Telefon 04101-8317190 oder per Mail an Heidi.Mayerhoefer@altona.hamburg.de.

Ebenfalls für morgen ist eine „achtsame Feierabendtour“ in Rissen geplant. Die Leitung obliegt Diplom-Soziologin Bernadette Schäfer. Sie lädt im Rahmen der Reihe „Mit der S1 ins Glück“ ab 17 Uhr zum „Entspannen im Regionalpark Wedeler Au“ bei einem Spaziergang mit Achtsamkeitsübungen ein. Kostenpunkt: acht Euro. Treffpunkt ist der Ausgang Gudrunstraße am S-Bahnhof Rissen. Anmeldungen nimmt Schäfer unter Telefon 040-87932611 oder bernadetteschaefer@ gmx.de entgegen.

Am Freitag, 14. August, können Interessierte mit der Geschäftsführerin des Regionalparks Barbara Engelschall bei einem Spaziergang das Elbufer zwischen Wedel und Wittenbergen erkunden. Die Teilnehmer erfahren mehr zur Landschaftsgeschichte des von der Eiszeit geprägten Steilufers und den naturkundlichen Besonderheiten der Wittenbergener Heide, die gerade zu blühen beginnt. Diese Führung findet im Rahmen der Elbspaziergänge des Vereins Grüne Metropole am Wasser statt. Treffen ist um 15 Uhr an der Schautafel auf dem Parkplatz Ecke Grenzweg / Otto-Schokoll-Höhenweg. Die Teilnahme kostet fünf Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Ebenfalls für Freitag lädt wiederum Schäfer ein, „Kraftquellen für den Alltag“ zu entdecken. „Bei dieser Abendveranstaltung werden wir von der Natur inspiriert: ankommen und innehalten, achtsames Essen genießen (regional und fair), inspirierenden Geschichten aus der Natur lauschen“, so die Soziologin. Veranstaltungsort ist Franziskus e.V., Op´n Hainholt 88 a - c, in Hamburg-Sülldorf. Kosten: zehn Euro. Um einen kleinen Beitrag zum Essen wird gebeten. Anmeldungen erbeten unter Telefon 040-87932611 oder bernadetteschaefer@gmx.de.

Im Westen Hamburgs haben sich fünf Gemeinden Schleswig-Holsteins – Wedel, Holm, Appen, Pinneberg und Schenefeld – sowie der Bezirk Hamburg-Altona zum länderübergreifenden Regionalpark Wedeler Au zusammengeschlossen. Der Regionalpark ist eine freiwillige Kooperation und kein rechtlich abgesichertes Schutzgebiet. Gemeinsame Projekte sollen zwischen Natur, Naherholung und Wirtschaft vermitteln und sie nachhaltig fördern. Der Regionalpark umfasst mit 5100 Hektar Teile der Landschaftsachse, die sich von der Elbe über Sülldorf und den Klövensteen bis zu den Holmer Sandbergen erstreckt. Verbindendes Gewässer und Namensgeber ist die Wedeler Au, die den Regionalpark von Osten nach Westen durchfließt. Binnendünen und Moore, die die Geestlandschaft einst prägten, werden heute in fünf Natur- und FFH-Schutzgebieten (Flora-Fauna-Habitat Richtlinie) gesichert und erhalten. Sie sind eingebettet in eine gewachsene Kulturlandschaft aus Wiesen und Weiden, Forsten und Baumschulen. Auch Parkanlagen, Stadt und Dorfstrukturen gehören zum Regionalpark. Er ist ein beliebtes Naherholungsziel für Spaziergänger, Radfahrer und Reiter. Dieses Potenzial zu erhalten und zu verbessern ist zentrales Ziel des Regionalparks.
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