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Ein Highlight für Jazzfreunde : „Norbert Susemihl´s Joyful Gumbo“ swingt in Heist

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Konzert im Tower-Restaurant „Norbert Susemihl´s Joyful Gumbo“ swingte für rund 100 Besucher auf dem Flugplatz Heist.

shz.de von
erstellt am 29.Mai.2017 | 13:00 Uhr

Heist | Entspannt, entrückt, der Musik total hingegeben, dabei hochkonzentriert und immer bereit, den Musikern bei ihren Soloeinlagen begeistert Zwischenapplaus zu spenden: Es war ein glückliches Publikum, das sich am vergangenen Freitag im Tower-Restaurant am Flugplatz Uetersen-Heist den Klängen der Jazzband „Norbert Susemihl´s Joyful Gumbo“ hingab. Die meisten der 100 Besucher hatten schon in ihrer frühen Jugend Jazz inhaliert und schwelgten in Erinnerungen. Allerdings strahlten die sechs Profis, die heute zu den besten Jazzmusikern Europas gezählt werden, neben ihrem großartigen „New Orleans-Jazz“ selbst heitere Gelassenheit und gute Laune aus. Für sie war es der erste Auftritt in dem gemütlichen Ambiente mit Flugplatzflair, wo schon seit acht Jahren in einer Kooperation von Tower-Restaurant-Pächter Sven Szagun und Wilfried Erdmann vom Verein „Swinging Hamburg“ in jedem Jahr Jazz-Konzerte stattfinden. An diesem Abend war Uwe Mahlstedt aus dem Vorstand des „Vereins zur Förderung des traditionellen Jazz“ für die Betreuung der Musiker von „Joyful Gumbo“ zuständig.

Die Jazzband um den begnadeten Trompeter Susemihl setzt sich aus sechs grandiosen Musikern zusammen. Jeder für sich ein Spezialist auf seinem Instrument, harmonierte die Band in Heist konkurrenzlos miteinander und swingte mühelos über die Brücken von traditionellem Jazz zu Ragtime, Calyoso, Swing, Gospel, Rhythm & Blues oder Funky Brassband Stil. Susemihl ist bekannt für seine Authentizität und sein breit gefächertes Spektrum des New Orleans Jazz, aber auch die Musik der neuen Generation. Er wurde 1956 in Hamburg geboren, war bereits als Schüler mit 14 Jahren Mitbegründer der „Papa Tom´s Lamentation Jazz Band“ und hat später auch viel in New Orleans gearbeitet.

Die Klarinette wurde von dem Australier Chris Tanner, der jetzt wie Susemihl in Dänemark lebt, temperamentvoll und mit Hingabe gespielt. Ebenso grandios waren der Schwede Hans Ingelstam an der Posaune, Pavel Grünwald am Schlagzeug und Jan-Hendrik Ehlers am Piano, beide aus Deutschland.

Mit Songs wie „When It´s Sleepy Time Down South“, „Creole Belles“, „Cuban Pete“, „Black And Blue“, „Mardi Gras Mambo“, dem verrückten „Limbo Jazz“ oder der umwerfenden, typischen New Orleans-Beerdigungsmusik „New Orleans Function“ in der Version „Armstrong All Stars“ verzauberte die „Susemihl´s Joyful Gumbo“ ihre Fans. Am Ende des Konzertes wurden die Musiker mit viel Applaus und Dank geehrt.

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