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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Oktober 2017 | 17:32 Uhr

Nonnenmacher muss vor Gericht

vom

shz.de von
erstellt am 02.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Hamburg | Der frühere HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher (Foto) und fünf weitere Ex-Vorstandsmitglieder müssen sich wegen des Verdachts der Veruntreuung von Bankvermögen in einem besonders schweren Fall vor Gericht verantworten. Das Landgericht Hamburg habe die Anklage gegen die Manager zugelassen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück. Eine Bestätigung des Gerichts war gestern nicht zu erhalten.

Der Anwalt von Nonnenmacher, Heinz Wagner, bestätigte die Informationen der Zeitung: "Das Landgericht hat die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen die Ex-Vorstände der HSH Nordbank zur Hauptverhandlung zugelassen und als Beginn der Hauptverhandlung Mitte Juli in Aussicht genommen." Hintergrund sind Geschäfte mit dem Codenamen "Omega" aus dem Jahr 2007, die für die Bank verlustreich endeten. Der Hauptvorwurf lautet auf Veruntreuung von Bankvermögen in einem besonders schweren Fall; alle sechs Beschuldigten weisen den Vorwurf zurück. Zwei Beschuldigten, darunter Nonnenmacher, wird dem Bericht zufolge neben der Untreue auch unrichtige Darstellung angelastet. Seite 25

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