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Wedel : Neuer Vorstoß für sichere B431-Querung

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Caudry-Platz: Die Verwaltung soll den Bau eines möglichen Übergangs prüfen.

Wedel | Es sind Dauerbaustellen der Wedeler Verkehrspolitik, in die Jugend- und Seniorenbeirat jetzt Bewegung bringen: Nach dem Antrag auf Pflasterung des Balack-Wegs sowie der Initiative zur Verbesserung der Fuß- und Radwege-Situation, die die Gremien in jüngster Zeit angestoßen haben und weiter verfolgen, soll jetzt ein gemeinsamer Vorstoß für mehr Sicherheit in der Altstadt gestartet werden. Im Fokus: die fehlende Querungsmöglichkeit der B431 im Bereich des Mühlenteichs.

Der Jugendbeirat hat bereits einen Prüfauftrag an die Verwaltung verabschiedet, wonach Möglichkeiten eines Fuß- und Radübergangs auf Höhe des Caudry-Platzes eruiert werden sollen. Als Beispiele nennen die Gremiumsmitglieder einen Zebrastreifen, eine eigene Ampelanlage oder eine Ampelschaltung an Bahnhof und Roland, die den in vielen Phasen nahezu permanenten Verkehrsfluss in fraglichem Bereich für eine gewisse Zeit unterbricht. Ein solches Ansinnen hatte bereits der Runde Tisch Mühlenstraße zur Ertüchtigung des Radverkehrs auf der Agenda und auch auf der beschlossenen Prioritätenliste – wo es geblieben ist.

Zur Begründung des Prüfauftrags führt der Jugendbeirat drei Punkte an: „Die Verbindung stellt eine Möglichkeit zur Überquerung der B  431 zur Altstadtschule dar, die von den Schülern aus Richtung Innenstadt, Bahnhof, Rosengarten und Jörg-Balack-Weg genutzt werden könnte“, heißt es in dem Entwurf. Zwar stehe der Gehweg auf der gegenüberliegenden Seite des Caudry-Platzes Schülern auf dem Rad bis zu zehn Jahren zur Verfügung. Die Nutzung sei jedoch bei Aufeinandertreffen von Radlern und Fußgängern, zu denen ebenfalls Altstadtschüler zählten, gefährlich. Auf der Mühlenteichseite dagegen ist jüngst offiziell die Nutzung des breiten Radwegs in beide Richtungen erlaubt worden.

Seniorenbeirat berät am 29. Juni

Als zweiten Punkt führt der Beirat den Ausbau der Route von der Pestalozzischule und dem Bahnhof in die Marsch an. Drittens weisen die Jungpolitiker auf die Unübersichtlichkeit des Areals und der stark frequentierten Bundesstraße an fraglicher Stelle hin.

Der Seniorenbeirat hat das Thema für seine kommende Sitzung auf die Tagesordnung gesetzt. Was für Schüler und Radfahrer gelte, bereite auch Senioren in diesem Bereich Probleme, so Bruno Helms, stellvertretender Seniorenbeirats-Vorsitzender gestern auf Tageblatt-Anfrage. Das Gremium berät den Prüfauftrag am Mittwoch, 29. Juni, ab 14.30 Uhr im Raum „Wolgast“ des Rathauses.

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erstellt am 23.Jun.2016 | 12:00 Uhr

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