Neuer TSV-Vorstand setzt auf Transparenz

Matthias Dugaro (links) und Sven Behrendt: „Wenn die Zahlen nachvollziehbar sind, können wir die Mitglieder hoffentlich dazu bewegen, dabeizubleiben und mitzumachen.“
Matthias Dugaro (links) und Sven Behrendt: „Wenn die Zahlen nachvollziehbar sind, können wir die Mitglieder hoffentlich dazu bewegen, dabeizubleiben und mitzumachen.“

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27. Juli 2015, 11:36 Uhr

Transparenz ist das Schlüsselwort für Matthias Dugaro, neuer Vorsitzender des Wedeler TSV, und seinen Finanzchef Sven Behrendt. „In der Vergangenheit war der Verein nicht ausreichend transparent“, stellt Behrendt fest und verspricht: „Wir wollen transparent sein. Wir wollen zeigen, dass sich etwas tut. Nur so können wir das Vertrauen der Mitglieder zurückgewinnen.“ Auch Dugaro ist sich sicher: „Wenn die Zahlen nachvollziehbar sind, können wir die Mitglieder hoffentlich dazu bewegen, dabeizubleiben und mitzumachen.“

Im neu gewählten Vorstand übernehme jeder Teilaufgaben, um zur Rettung des Vereins beizutragen. „Wir verstehen uns als Team“, sagt Behrendt. In der kommenden Woche soll die erste offizielle Vorstandssitzung in neuer Besetzung stattfinden. Eine Idee des Newcomers Regelmäßige Sprechstunden für die Mitglieder. „Derzeit sind viele Gerüchte im Umlauf. Jeder, der ein Gerücht bestätigt haben will, kann mich gern anrufen. Meine Telefonnummer steht auf der Webseite“, sagt Dugaro.

Ein Gerücht räumt er direkt aus der Welt: „Es wurden keine Gelder veruntreut, sondern es gab nur zu hohe Kosten.“ Er sieht die Aufklärung als eine Aufgabe der Leitung: „Wer, wenn nicht der Vorstand, ist dafür da, um so etwas zu klären?“

Auf der anderen Seite werben sowohl Vorsitzender Dugaro als auch Finanzchef Behrendt für aktive Mitarbeit. „Wir haben viele Leute mit Ideen. Ich denke, von denen haben wir viele aufgeweckt. Wir müssen diese nun einbinden und das Momentum nutzen“, sagt Behrendt. Und Dugaro ergänzt: „Wir wollen und können nicht alles alleine machen. Jeder, der einen Betrag leisten will und kann, soll und darf sich gern bei uns melden und sich beteiligen. Wir wollen keinen Ich-Verein.“

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