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Wedel-Schulauer Tageblatt

12. Dezember 2017 | 11:43 Uhr

Wedel : Neue Pläne für ein Hotel im BusinessPark

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Schramm-Gruppe würde bauen – wenn die Fähre kommt.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 16:00 Uhr

Wedel | Das Autofährenprojekt von Becker Marine Systems: Es könnte nicht nur neue Verkehrswege über die Elbe eröffnen. Mit Becker hat hat auch Hans Helmut Schramm ein Auge auf das Elbufer des BusinessParks geworfen. Der Chef der Schramm-Group Brunsbüttel berät den Hamburger Schiffsausrüster in Sachen möglicher Hafenbetrieb – und ist bei einem Vor-Ort-Termin auf einen „hochinteressanten Standort“ aufmerksam geworden. Das Süd-Ost-Areal, laut Rahmenplan der mögliche Standort für ein Hotel. Und genau das schwebt Schramm vor. Voraussetzung: die Fähre kommt.

Einen Gewerbepark im Rücken, keine unmittelbare Konkurrenz, sondern einen unterversorgten Hamburger Westen, der zum Einzugsbereich würde, dazu die Hansestadt und mit dem neuen Wasserweg das Alte Land als touristische Attraktionen: Schramm kann viele Gründe aufzählen, warum ein Hotelbau an dieser Stelle für ihn attraktiv ist.

Als Mittelständler denkt er dabei ganz bodenständig: Ein 13-stöckiger Komplex, wie er einst in der Rahmenplan-Entwicklung an der Elbe aufgeschossen war: „Geht gar nicht“, sagt Schramm. Für ihn ist selbstverständlich: Bei solch einem Vorhaben muss man auch auf die sensiblen nachbarschaftlichen Gegebenheiten mit einem alten gewachsenen Wohngebiet gleich nebenan auf Hamburger Seite Rücksicht nehmen.

Schramms Ansatz: Kein Hochhaus, keine Hochglanz-Design-Optik, sondern ein solider 60- bis 80- Zimmer-Bau mit Tagungsräumen und Gastronomie. Diese würde er einem Externen überlassen, der Hotel-Betrieb würde bei der Schramm-Group bleiben. Die hat mit dem „Kleiner Yachthafen“ in Brunsbüttel sowie zwei Hotels auf Helgoland bereits Erfahrungen in diesem Metier. Und aktuell auch zwei weitere ähnliche Projekte in Arbeit.

Zu seinen Wedel-Plänen sagt Schramm: „Das ist noch kein Projekt. Aber wenn die Stadt auf uns zukommt und uns das Grundstück anbietet, dann können wir das kalkulieren und ein Projekt daraus machen.“ Zudem eines, was sich relativ kurzfristig realisieren lasse.

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