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Wedel-Schulauer Tageblatt

26. September 2017 | 21:59 Uhr

Neue Krippenplätze in Heist

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Gemeindevertretung beschließt Investition in Höhe von 325 000 Euro / Wehrführer vereidigt

Grünes Licht für mehr Krippenplätze haben die Mitglieder des Heistmer Gemeinderats während ihrer jüngsten Sitzung in der Gaststätte „Lindenhof“ gegeben. Einstimmig wurde beschlossen, den DRK-Kindergarten in der Straße Birkenhorst um zehn Krippenplätze auf nunmehr 20 Plätze zu erweitern. Kosten: etwa 325 000 Euro.

Die Kommunalpolitiker hatten von Architektin Ute Bargmann aus Uetersen zwei Lösungsvorschläge erhalten und entschieden sich für Variante II. Diese sieht einen Anbau im Eingangsbereich vor, der dann auch im alten Gebäude für Entzerrung sorgt. Der vorhandene Krippenbereich soll demnach wieder als Gruppenraum genutzt, der Schlafbereich zurückgebaut werden. Dadurch entstehen ein größerer Personalraum, sowie ein Nebenraum für die Küche, der später zur Küchenerweiterung oder als Abstellraum genutzt werden kann. Möglich ist aber auch, dort einen Essraum zu errichten.

Die Erweiterung sorgt zwar für Entspannung im Nachfragebereich, ob es aber mittelfristig ausreichend sein wird, steht nicht fest. Der Bedarf steige stetig, der Rest solle über den Einsatz von Tagesmüttern abgedeckt werden, so der einmütige Tenor.

Nach dem Grundsatzbeschluss können nun Fördermittel beantragt werden. Im besten Fall bleibt Heist auf 51 Prozent der Kosten sitzen. Der Bund gibt grundsätzlich 14 000 Euro pro neuen Krippenplatz – so denn noch Fördermittel im Verwaltungstopf vorhanden ist. Auch der Kreis ist mit 20 000 Euro dabei. Aus der Gemeindekasse wird vermutlich nur 90 000 Euro fließen, denn aus einer Erbschaft können noch 70 000 Euro verwendet werden. Während der Sitzung wurden zudem der im Amt bestätigte langjährige Feuerwehr-Chef Helmut Ossenbrüggen und sein neu gewählter Vize Kai Ludewigs durch Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) vereidigt. Ludewigs Vorgänger Hartmut Glashoff wurde verabschiedet. Er hatte nach zwölf Jahren nicht wieder kandidiert.

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