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ASS in Wedel : Neue Container für die Albert-Schweitzer-Schule

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Zwei zusätzliche Klassenräume stehen nach den Ferien zur Verfügung. Die neuen Container wurden im Hof aufgestellt.

Wedel | Ferienzeit in Wedel. Das bedeutet auch, dass das Gebäudemanagement in die Hände spuckt und die Schulen der Rolandstadt auf Vordermann bringt. So sind an der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) Ende Juli endlich die ersehnten Container gekommen. Zwei weitere provisorische Klassenräume sollen nach den Ferien zur Verfügung stehen. Die neuen Container wurden im Hof auf die bereits vorhandenen Not-Klassenräume aufgesetzt und bilden nun ein zweites Stockwerk.

„Ansonsten ist es relativ ruhig“, berichtet Jens Zwicker vom Wedeler Gebäudemanagement. Die Stadt habe in den vergangenen Jahren bereits viele Baustellen abgearbeitet. Zu tun gibt es dennoch genug:

An der Altstadtschule sanieren Arbeiter gerade die Decken in den Gebäudefluren. Außerdem wird ein Teil der Dachziegel ausgetauscht. Des Weiteren erhält ein Teil der Fassade einen neuen Anstrich. Die Kollegen vom städtischen Gartenbau widmen sich derweil dem Schulhof, auf dem das Spielangebot auf dem Kletterhügel ergänzt wird. In der Altstadtschule wird während der gesamten Ferien gearbeitet. Zwicker ist jedoch optimistisch: „Wir werden bis Schuljahresbeginn fertig.“ Die Gesamtkosten für die Maßnahmen an der Grundschule betragen zirka 40.000 Euro.

An der Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS) warten Schüler und Lehrer ebenfalls auf Container. „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Anschaffung“, sagt Zwicker. In der Vergangenheit hatte die Verwaltung darauf hingewiesen, dass Wohncontainer zur Zeit teuer und schwer zu beschaffen seien. Viele der mobilen Wohnungen würden für die Unterbringung von geflüchteten Menschen benötigt.

An der Gebrüder-Humboldt-Schule werden die Fenster neu gestrichen. (Foto: Willuhn)
An der Gebrüder-Humboldt-Schule werden die Fenster neu gestrichen. (Foto: Willuhn)
 

An der Ernst-Barlach-Schule ist das Gebäudemanagement gerade damit beschäftigt, die Brandschutzvorrichtungen auf den neuesten Stand zu bringen. Die Deckenabdeckungen werden entsprechend saniert und neue Brandschutztüren eingezogen. Für diese Maßnahmen werden 50.000 Euro fällig.

Diese Sommerferien mit relativ wenig Projekten könnten für die Stadt die Ruhe vor dem Sturm sein. Im Herbst will die Verwaltung einen Schulentwicklungsplan vorlegen. Daraus soll eine Abschätzung des Bedarfs an Klassenräumen in der Rolandstadt hervorgehen. Für die GHS hatte die Politik bereits vor der Sommerpause gefordert, dass die Möglichkeit für einen festen Erweiterungsbau geprüft werden soll. Auch die ASS hatte die zwei neuen Container als absolute Minimallösung bezeichnet. Damit nicht genug: Die Wedeler SPD brachte bereits den Bau einer komplett neuen Grundschule ins Spiel.

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erstellt am 01.Aug.2015 | 10:00 Uhr

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