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Haselau : Neue Ausstellung in der Galerie Cavissamba

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Versteckte Zeichen und Pablo Picasso - „Eine komplett andere Geschichte“, lautet der Titel.

Haselau | „Eine komplett andere Geschichte“, lautet der Titel der neuesten Ausstellung in der Galerie Cavissamba. „Der Name ist bei den Gesprächen mit Leni Rieke zufällig entstanden und wir fanden ihn dann beide sehr passend“, erläuterte die Künstlerin Dagmar Mahlstedt bei der Vernissage am Sonnabend. Ihre abstrakten Werke hatten auch die Haselauer Galeristin Rieke überrascht. „Diese Art von Kunst ist in dieser Gegend noch nicht da gewesen und ist sicherlich etwas, woran man sich gewöhnen muss. Also eine komplett andere Geschichte“, so Mahlstedt.

Insgesamt 32 Werke stellt die Künstlerin, die in Brunsbüttel geboren wurde und seit 2007 in Hamburg und an der Costa del Sol in Spanien lebt derzeit in Haselau aus. Diese sind in drei Themenbereiche unterteilt: Zeichen, Goldzeichnungen und Alltagsgeschichten.

„Es gibt hunderte Zeichen, die wir jeden Tag sehen. In meinen Bildern findet man Zeichen oder sie sind als Gesamtwerk ein Zeichen“, erläuterte Mahlstedt. Die zumeist grellbunten Werke würden aber keine klassischen Elemente wie Stopp- oder WC-Schilder enthalten. „Die Interpretation der Zeichen ist bei jedem individuell und für den Betrachter allein ersichtlich“, sagte sie.

Ihre Alltagsgeschichten entstanden alle während ihrer Zeit in Spanien. Alle auf dem Boden. „Ich lege die Leinwand beim Malen immer dahin“, sagte Mahlstedt. Dann versuche sie Erlebtes, Gehörtes und Gesehenes in ihren Bildern zu verarbeiten. Teilweise auf verschiedenen sich überlagernden Ebenen. „Farben und Eindrücke werden solange übereinander getragen, bis es für mich eine Einheit darstellt. Wenn ich weitere Elemente ergänzen würde, würde es das Bild zerstören“, vermittelte Mahlstedt ihre Arbeitsweise. Wenn die Einheit erreicht sei, nehme sei eine neue Leinwand und beginne die nächsten Erfahrungen künstlerisch umzusetzen – oft ergänzt mit Textelementen auf Deutsch und Spanisch.

Der dritte Teil der Ausstellung umfasst ihre Goldzeichnungen. „Ich versuche jeweils ein Werk eines Künstlers im Goldstich umzusetzen“, so Mahlstedt. Am liebsten Werke von Pablo Picass. Allein schon wegen der Nähe seines Geburtsorts Malaga zu ihrer aktuellen Wahlheimat in Andalusien.

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