Nahebei und doch verreist

In diesem Jahr spielte auch das Wetter mit und die Kinder hatten viele Möglichkeiten, sich auszutoben.
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In diesem Jahr spielte auch das Wetter mit und die Kinder hatten viele Möglichkeiten, sich auszutoben.

24 Kinder erleben im siebten Sommercamp des Turnvereins Haseldorf vier Tage lang Gemeinschaft und Zeltspaß

shz.de von
17. Juli 2018, 16:00 Uhr

Das Elternhaus ist gleich um die Ecke und im Notfall wären Mama und Papa auch sofort zur Stelle. Doch diese Option nahmen nur sechs Kinder aus dem Sommercamp des Turnvereins Haseldorf am vergangenen verlängerten Wochenende wahr und wurden vorzeitig von ihren Eltern abgeholt. Die anderen Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis zwölf Jahren ließen sich während ihrer viertägigen Abenteuerferien bei kleinen Wehwehchen lieber von einem der sieben Betreuer trösten oder suchten bei ihnen Unterstützung, um die üblichen Streitigkeiten unter Kindern zu schlichten.

Viel mehr aber standen bei den Teilnehmern der Spaß, die Gemeinschaft, die vielen bunten und aufregenden Unternehmungen sowie das Entspannen in den eigenen Zelten auf dem Fußballplatz am Haseldorfer Schlossparkstadion und die Freude an der Unabhängigkeit im Vordergrund. Dank der guten Organisation von Jugendwartin Janneke Olde und ihres Teams mit der TVH-Vorsitzenden Martina Stecher-Strinz, Turn-Übungsleiterin Elvira Prehn, Judo-Spartenleiter Heinz Grobys, Judoka Mona Wentzel sowie den Fußballern Malte Dombeck und Marvin Biermann wurde auch das siebte Sommercamp zu einem unbeschwerten Erlebnis für alle Beteiligten.

Am Freitag stand für die Kinder sogar ein Ausflug mit Bus und Bahn nach Hamburg ins Zoologische Museum auf dem Plan. Hier galt es verschiedene Aufgaben zu erfüllen, wobei der Museumsleitung der Unterschied der Kinder vom Land zu den Stadtkindern sehr positiv auffiel, so die Betreuer. Aber auch das Spiel um das große Detektivpatent, bei dem der fiktive Dieb der Sommerkasse durch Befragungen der Betreuer ermittelt werden sollte, war sehr beliebt bei den Ferienkindern. Sportlich gefordert wurden die Mädchen und Jugen bei einer Olympiade. Es galt in 60 Sekunden so viele Butterkekse wie möglich zu essen, dabei aber auch noch pfeifen zu können. Oder schwierige Fragen zu beantworten, Dart am Boden zu spielen und gezielt Kronkorken in eine Schnecke aus Seilen zu werfen. Auch Bockspringen in einer Reihe wurde mit viel Elan und Lachen absolviert. Die Gewinner erhielten Medaillen. Es gab sogar professionellen Tennisunterricht, der von der Tennissparte des TV Haseldorf auf Wunsch der Jugendabteilung organisiert worden war.

An den Abenden genossen alle das Traditionsprogramm, wie Olde es nannte, mit Ingo Prehn am Grill, Pizza von Hans-Martin Krohn, Stockbrotbacken und Fleisch von Milahn. Auch ein Geburtstagskind gab es in diesem Jahr zu feiern. Die kleine Marie-Lou wurde sechs Jahre alt. Das wurde mit Kerzen, einem Stoffhund und Kuchen gebührend begangen.
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