Marsch und Geest : Nachtbusse gefordert

Melanie Peters (Mitte) wurde von ihren Wedeler Mitschülerinnen Gina Hartmann (links) und Caroline Schöbel begleitet.
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Melanie Peters (Mitte) wurde von ihren Wedeler Mitschülerinnen Gina Hartmann (links) und Caroline Schöbel begleitet.

Schüler der Gebrüder-Humboldt-Schule in Wedel werben für ein 37.000-Euro-Projekt.

shz.de von
29. Mai 2015, 16:00 Uhr

Wedel | Mal eben mit Bus und Bahn ins Theater, Konzert oder in die Disco – für die Bewohner der Marsch-Dörfer ist das nicht möglich. Das wollen Schüler der Wedeler Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS) ändern. Im Rahmen eines Projekts zum Thema Standortverbesserung haben sie sich mit der Anbindung der Kommunen von Wedel bis Uetersen beschäftigt. Am Mittwochabend stellte die Haseldorfer Schülerin Melanie Peters (17) das Projekt den Mitgliedern des Haselauer Schul-, Sport-, Kultur- und Sozialausschusses vor. Wenn es nach den Plänen der Elftklässler geht, soll es an Wochenenden drei Nachtbusse auf der Linie 589 geben. Kosten: 37.000 Euro pro Jahr. „Es könnte auch auf zwei Busse pro Nacht verringert werden“, sagte Peters, je nachdem, wie viel Geld zusammenkomme. Denn zur Kasse gebeten werden sollen die Kommunen.

Wedel und Uetersen haben bereits abgewunken, Moorrege sieht nach Worten Peters keinen Bedarf. Nun werben die Jugendlichen in Holm, Hetlingen, Haseldorf, Haselau und Heist, wollen zudem Sponsoren suchen. „Man wird nicht erwarten können, dass Haselau das Projekt allein trägt“, sagte Bürgermeister Rolf Herrmann (CDU). Grundsätzlich bestehe Interesse. Der letzte Bus fährt täglich kurz nach 18 Uhr ab Wedel.

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