Am S-Bahnhof in Wedel : Nach Kopfnuss-Attacke gegen 37-Jährigen: Polizei sucht Zeugen

Der Mann rechts wird in Zusammenhang mit einer Gewalttat in Wedel gesucht.

Der Mann rechts wird in Zusammenhang mit einer Gewalttat in Wedel gesucht.

Der Angriff hatte sich bereits am 1. März ereignet, doch bislang konnten die Beamten den Täter nicht ausfindig machen.

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24. Juli 2020, 15:15 Uhr

Wedel | Er wurde gestoßen, geschlagen und erhielt eine Kopfnuss: Ein 37-Jähriger ist am S-Bahnhof in Wedel Opfer einer Gewalttat geworden. Die Tat ereignete sich bereits am 1. März. Nun wendet sich die Kripo mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung und bittet um Hinweise.

Mit der Faust gegen den Kopf geschlagen

Die Attacke ereignete sich gegen 5.45 Uhr. Zuvor war der Wedeler laut Polizei mit der S-Bahn aus Hamburg in die Rolandstadt gefahren. Im Bahnhofsgebäude wurde er dann in Höhe Kiosk von einer männlichen Person angegriffen und gegen die Scheibe der gegenüberliegenden Spielhalle gestoßen. Anschließend versetzte der Täter dem 37-Jährigen unter anderem eine Kopfnuss und stieß ihn zu Boden. Nachdem er sich aufgerichtet hatte, schlug der Täter erneut mit der Faust gegen den Kopf des Mannes, so dass dieser schließlich am Boden blieb. Rettungskräfte brachten den verletzten 37-Jährigen in ein Krankenhaus.

Täter fuhr mit derselben Bahn wie Opfer

Den mutmaßlichen Täter beschreibt die Polizei wie folgt: 20 bis 30 Jahre alt, 1,80 bis 1,90 Meter groß, sehr schlanke Statur, kurze dunkle gelockte Haare. Er war dunkel gekleidet mit schwarzem Pullover, grauer Hose, schwarzen Stiefeletten und schwarzem, offen getragenem Mantel. Vor der Tat befand er sich im vorderen Zugabteil der S-Bahn aus Hamburg.

Da bisherige Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizei Pinneberg bislang erfolglos verliefen, wenden sich die Ermittler nun mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung und bitten um Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen. Laut der Ermittler haben sich zu der Tatzeit mehrere Personen am Bahnhof in Wedel aufgehalten, einige seien sogar am Tatort vorbeigegangen.

Hinweise nimmt die Kripo in Pinneberg unter Telefon 04101 (2020) entgegen.

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