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Wedel-Schulauer Tageblatt

15. Dezember 2017 | 21:13 Uhr

Holm : Musikalische Reise durch die Zeit

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Zu Gast bei Ars Secumaris: „Wege zur Moderne“ – ein Konzertabend mit Martin Gonschorek und Stefan Matthewes

shz.de von
erstellt am 19.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Es ist eine kleine Zeitreise, auf die sich Musikliebhaber freuen können. Denn auf eine solche musikalische Tour durch vergangene Jahrhunderte, die bis hinein in die moderne Gegenwart reichen wird, laden die beiden Musiker Martin Gonschorek (Querflöte) und Stefan Matthewes (Klavier) mit ihrem Konzertabend am Freitag, 25. Oktober, ein. „Wege zur Moderne“ haben sie das Programm betitelt, das beim Rettungswestenhersteller Secumar in Holm in der großen gläsernen „Kulturhalle“ im Bredhornweg 39 – im Rahmen der betriebseigenen Kunstreihe ars secumaris – zur Aufführung kommt.

Gespielt werden Stücke von Beethoven bis hin zum französischen Komponisten Francis Poulenc (1899-1963). In jedem einzelnen dieser Werke möchte das Duo, so erklären sie, die künstlerischen Strukturen freilegen, die für die jeweilige Zeit eine große Neuerung bedeuteten. „Moderne Kunst ist häufig schockierend, provokant, vielleicht auch unverständlich. Moderne Denkweisen können sich aber auch subtil und weniger auffällig manifestieren“, so die Künstler. Denen gelte es musikalisch nachzuspüren.


Geheime Liebesaffären


Ludwig van Beethoven mit der „Sonate für Klavier, Es-Dur op. 81 a“ bildet – gewissermaßen als „revolutionärer Klassiker“ – den Ausgangspunkt der programmatischen Reise. Die Romantik ist mit Richard Wagner und Frédéric Chopin vertreten. Die Künstler werden Wagners Wesendonck-Lieder in instrumentaler Bearbeitung präsentieren. Von Chopin steht die „Barcarolle Fis-Dur op. 60“ auf dem Plan. Die Komponisten der Moderne werden durch Béla Bartoks „Im Freien“, durch Paul Hindemiths „Sonate für Flöte und Klavier“ und eben durch Poulenc repräsentiert, von dem die „Sonate für Flöte und Klavier op. 164“ zur Aufführung kommt. Dass thematisch in den Werken geheime Liebesaffären und öffentliche Berufsverbote eine Rolle spielten, mache sie zusätzlich faszinierend, so das Duo. Der Abend beginnt um 19.30 Uhr.

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