Kommunalwahl : Moorreger CDU geht siegesgewiss in den Wahlkampf

Die CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl. 

Die Moorreger CDU stellt sich für de Kommunalwahl auf.

Der Orstverein bereitet sich für die Kommunalwahl vor. Ein wichtiges Thema ist die Modernisierung der Schule.

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19. Februar 2018, 16:00 Uhr

Moorrege | „Die CDU hat paradiesische Verhältnisse geschaffen“. Mit den Worten fasste Jan Schmidt die Verdienste seiner Partei zusammen. Seit 65 Jahren stelle sie die klare Mehrheit in der Gemeindevertretung. Als Ergebnis sei Moorrege heute „bundesweit eine der gesündesten Gemeinden“.

Der Vorsitzende des CDU-Ortsvereins kannte auch die Ursache des Erfolgs: „Wir haben kluge und sachkompetente Mitstreiter.“ Zwei von ihnen wurden von der Mitgliederversammlung besonders gefeiert, Karl-Heinz und Ingrid Weinberg. Er gehört der Partei seit 50 Jahren an, seine Frau seit 40 Jahren. Dafür gab es einmal eine goldene und einmal eine silberne Ehrennadel, Urkunden und als Geschenke Zigarren und eine Flasche Prosecco.

Nach den Ehrungen war der Hauptanlass für die Einberufung der Versammlung dran, die Aufstellung der Kandidaten für die bevorstehenden Kommunalwahlen: drei Direktkandidaten für jeden der drei Stimmbezirke und zusätzlich 16 Listenkandidaten. Dafür standen 25 Namen auf der Vorschlagsliste des Vorstands, angeführt von Karl-Heinz Weinberg, der wieder das Bürgermeisteramt anstrebt. Als weitere Direktkandidaten folgten Jan Schmidt, Georg Plettenberg, Wolfgang Burek, Stefanie Willmann, Sören Weinberg, Olaf Semmelmann, Hauke Schmidtpott und Rolf Hantel.

Um mehr als diese Direktkandidaten durchzubringen, müsste die CDU ihren Stimmenanteil gegenüber der Wahl vor fünf Jahren verbessern. Genau das hielt der Ortsvorsitzende Schmidt für durchaus denkbar, denn den Konkurrenten bescheinigte er nichts Gutes: Die SPD zerlege sich gerade und die erstmals antretenden Freien Wähler seien eine Zusammenrottung von Protestwählern, deren Motivierung der Eigennutz sei.

Angeführt werden die Listenplatzanwärter von Martin und Wolfgang Balasus. Es folgen Matthias Schwier, Stephan Benkendorf, Jens Braasch, Sabine Darpe, Ina Mühlenbruch, Helena Weinberg, Torben Langhinrichs, Ronald Stelzer, Jan Oltersdorf, Sven Heitmann, Heiner Jagemann, Peter Kleinwort, Sönke Breckwoldt und Anneliese Schmidt. Die Abstimmungen sowohl für die Direkt- als auch für die Listenkandidaten erfolgten zwar geheim, wie das Wahlgesetz es vorschreibt, aber en bloc. Es gab ausschließlich Ja-Stimmen.

Was wollen die Christdemokraten erreichen, falls sie ihre Mehrheit in der Gemeindevertretung bewahren? Das Geld, das durch den Umzug der Amtsverwaltung nach Heist gespart werde, werde in die Schulmodernisierung fließen. Neue Baugebiete sollen es jungen Familien leicht machen, sich in Moorrege anzusiedeln. Bezahlbarer Wohnraum für Senioren werde nicht vergessen. Außerdem soll ein kostenloses öffentliches WLAN-Angebot her.

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