Minister kündigt Großbaustellen an

Straßen im Kreis Pinneberg werden saniert / Land stellt acht Projekte vor

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25. Juni 2018, 11:46 Uhr

Schlaglöcher, Hubbel, Spurrinnen – es gibt viele Straßen im Land, auf denen das Fahren kein Vergnügen ist. Das soll sich ändern. Es wird kräftig in Sanierung investiert, kündigte Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) gestern in Quickborn an. Allein im Kreis Pinneberg werden acht Großbaustellen eingerichtet. Das hat Auswirkungen. „Es wird Beeinträchtigungen geben“, so Buchholz.

Relativ unproblematisch dürfte die Maßnahme auf der A23 zwischen der Anschlussstelle Halstenbek/Rellingen und der Hamburger Landesgrenze sein: Dort wird an vier Tagen im Zeitraum vom 16. Juli bis 11. August auf der Fahrbahn Richtung Hamburg naturasphalthaltiges Sprühmittel aufgetragen. Damit soll die Haltbarkeit des Flüsterasphalts erhöht werden. Gearbeitet wird in Nachtschichten von 20 bis maximal 4 Uhr.

Vom 17. bis zum 29. November ist die Elmshorner A 23-Anschlussstelle an der Reihe. In Fahrtrichtung Hamburg werden Unebenheiten der Fahrbahn beseitigt.

Im Barmstedter Bereich ist ein Teil einer Baumaßnahme, die Erneuerung der Fahrbahn zwischen Elmshorn und der A 23, vor wenigen Tagen abgeschlossen worden. Begonnen wurden nun die Arbeiten von der Moltkestraße bis zur L110. Angepeilter Termin für die Fertigstellung: 12. Juli.

Zum Aufatmen von Verkehrsteilnehmern ist die seit April laufende Fahrbahnerneuerung zwischen Pinneberg und Holm nahezu abgeschlossen. In den nächsten Tagen kommt der Kreisverkehr an die Reihe.

Im September und Oktober wird es in Ellerhoop eng. Die Landesstraße 110 wird von Tornesch-Oha an erneuert.

Dauerbaustelle bleibt die Bundesstraße  431 in Elmshorn. Etwas gedulden müssen sich die Wedeler. Der dortige Ausbau der B 431 (Rissener Straße) wird voraussichtlich im Dezember abgeschlossen sein. Von September bis November wird an der Sparrieshooper Brücke an der L 113 über die A 23 gebaut.

Insgesamt, so der Minister, laufen in diesem Jahr allein im Bereich der für die Kreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen zuständigen Niederlassung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr 38 Projekte im Gesamtauftragswert von rund 75 Millionen Euro. „In den vergangenen 20 Jahren ist die Infrastruktur unter die Räder gekommen“, sagte Buchholz. Es werde nun „deutlich mehr Baustellen“ und deshalb mehr Beeinträchtigungen geben. Er versprach, dass die unterschiedlichen Maßnahmen so weit wie möglich aufeinander abgestimmt werden. Zudem gibt es Abstimmungen mit Hamburg.

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