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Ein Forum für Nachwuchskünstler : Melanie Römer in Moorrege

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Sopranistin Melanie Römer begeistert mehr als 150 Gäste in der Moorreger Gemeinschaftsschule Am Himmelsbarg.

shz.de von
erstellt am 02.Nov.2015 | 16:00 Uhr

Moorrege | „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht Nachwuchskünstlern aus der Region, die am Anfang einer Karriere stehen, ein Forum zu bieten, aber einen Abend in einem so großen Rahmen zu veranstalten ist für uns eine Premiere“, so begrüßte Dieter Norton – Vorsitzender des Kulturforums Moorrege – am vergangenen Sonnabend das Publikum in der Aula der Gemeinschaftsschule Am Himmelsbarg.

Mehr als 150 Gäste waren zum Herbstkonzert unter dem Motto „In mir klingt ein Lied“ in die Kirchenstraße nach Moorrege gekommen, um sich von der jungen Sopranistin Melanie Römer und ihrem Begleiter am Flügel, Thorben Korn, in die Welt der „leichten Muse“ entführen zu lassen. Für die beiden Künstler war es erst ihr zweites Konzert. Bei ihrem Debüt im vergangenen Juni in der Hetlinger Kirche hatte Norton sie entdeckt und war so überzeugt von ihrer Musik, dass er sie sofort zu einem großen Auftritt nach Moorrege einlud. Bereits bei ihrem Auftritt auf die Bühne mit der entzückenden Römer in einem langen blassrosa Chiffonkleid und dem Pianisten Korn an der Hand flogen den beiden jungen Menschen die Herzen des Publikums zu. Aber auch musikalisch berührten die Künstler ihre Zuhörer von Anbeginn.

Der erste Teil des Konzertes war verschiedenen Volksweisen, wie „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ oder „Ännchen vom Tharau“, so wie Liedern wie das „Morgenlicht leuchtet“ oder „Greensleeves“ gewidmet. Dabei wurde der wunderbar warme lyrische Sopran Römers von Korn am Flügel begleitet. Bei dem geistlichen Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ mit der Melodie von Dmitri Bortnjanski (1751-1825) spielte Korn die Orgelbegleitung auf dem Keyboard zum ergreifenden Gesang der erst 24-jährigen Hetlingerin. Für seine beiden Soli mit dem Klavierkonzert in G-Moll, zweiter Satz von J.S. Bach und „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven wurde Korn mit viel Applaus belohnt. Der zweite Teil des Abends lebte von den einfühlsamen Interpretationen der Arien Mozarts – besonders hier zeigte sich die Stärke der vielseitigen Sängerin – vom „Vilja Lied“ von Franz Lehar oder dem „Lied an den Mond“ aus der Oper „Rusalka“ von Antonin Dvorák. Römer nimmt seit 2005 professionellen Gesangsunterricht. Seit einigen Jahren wird ihre Stimme von der Haselauer Gesangspädagogin Elke Andiel ausgebildet.

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