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René Kollo in Wedel : „Mein Leben – meine Lieder“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Time to sing goodbye: Während seiner Abschiedstournee macht Startenor René Kollo Station in der Christuskirche Schulau.

Seine Weltkarriere begann Rene Kollo 1969 in Bayreuth mit dem Steuermann im „Fliegenden Holländer“. Es folgten der Parsifal, der Siegfried im Jahrhundertring von Patrice Chéreau, Tristan und sein erster Tannhäuser im Théâtre in Genf. Das ganze Repertoire des Startenors schließlich liest sich wie das Who is Who der Heldenrollen in der Oper.

Doch das lyrische Ausnahmetalent, das in der ernsten Musik so große Erfolge feierte, scheute sich nicht, daneben auch im anderen Teil der Musikunterhaltung, in der leichten Muse, mitzumischen. Dem Fernsehpublikum wurde Kollo durch Aufzeichnungen seiner beliebten Operettenpartien und später dann durch seine Fernseh-Show „Ich lade gern mir Gäste ein“ bekannt, in der er acht Jahre lang den musikalischen Entertainer gab.

Jetzt zählt der Heldentenor und Unterhaltungskünstler Kollo fast 76 Lenze – und ist auf Abschiedstournee durch Deutschland. „Mein Leben – meine Lieder“ hat er seine Abschluss-Konzerte betitelt. Am Sonntag, 27. Oktober, macht Kollo mit dem Programm Station in Wedel, in der Christuskirche Schulau (Feldstraße 32 - 36).

Kollo sei fit und seine Stimme sei nach wie vor brillant, betont seine Konzertagentur. Denn der Sänger hat sein außergewöhnliches Organ nicht überstrapaziert, sondern stets achtsam behandelt. „Ich singe nur von meinen Zinsen, nicht von meinem Kapital“, macht es Kollo selbst mit einer sprechenden Metapher deutlich. Eine musikalische Zeitreise verspricht der Konzertabend zu werden. Kollo singe die schönsten Melodien seines Lebens aus Oper und Operette sowie Volkslieder und Chansons, so die Vorankündigung. Mit „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“, „Jesus bleibet meine Freude“, „Ach, ich hab in meinem Herzen“, „Lieber Leierkastenmann“ und „Es war einmal“ sind nur einige Titel verraten. Zwischendurch wird der Heldentenor seine musikalischen Erinnerungen mit launigen Anekdoten würzen.

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erstellt am 04.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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