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Wedel-Schulauer Tageblatt

25. September 2017 | 10:14 Uhr

Mehr Spielraum für die Rosenstadt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

HaushaltsdefizitEiserner Sparwille und Millionen vom Land tragen Früchte

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2017 | 11:09 Uhr

Seit 2013 steht die Stadt unter dem „Rettungsschirm“ des Landes. Kein schöner Zustand für alle, die darunter leiden müssen. Es musste hart gespart werden. Freiwillige Leistungen wurden bis auf die Summe null gekürzt. Insbesondere Vereine und Verbände, die regelmäßig auf Zuschüssse „ihrer“ Stadt hoffen, gingen leer aus. Auf der anderen Seite, sagt Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD), habe es aufgrund der Sparbemühungen „großzügige Zuschüsse vom Land“ gegeben. Der Fehlbetrag von rund 11,2 Millionen Euro sei um etwa 5,1 Millionen Euro auf den 6,1 Millionen Euro reduziert worden. Das Erreichte sei „ein großer Erfolg, der hart erarbeitet werden musste und an dem alle, die Uetersenerinnen und Uetersener, die Mitglieder der Selbstverwaltungsgremien und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung engagiert mitgewirkt“ hätten, so Hansen. Die Bürgermeisterin geht davon aus, dass Uetersen in wenigen Jahren schuldenfrei sein wird und dass dann auch ausgeglichene Haushalte verabschiedet werden können. „Die Politiker erhalten damit moderaten Handlungsspielraum zurück“, sagt sie. Die eingesparten Zinsen können, so Hansen, dann in sinnvolle Projekte investiert werden.

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