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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. August 2017 | 18:05 Uhr

Wedel : Mehr Betreuungsplätze für Kinder

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Stadt will das Angebot an den Grundschulen um zirka 75 Plätze erweitern. Neue Räume im Förderzentrum. Jährliche Kosten von 80.000 Euro.

Wedel | Anfang Februar forderten Wedels Grüne einen Ausbau der Schulkindbetreuung. Nachdem die Politik einen entsprechenden Auftrag erteilt hatte, legt die Verwaltung jetzt eine Verwaltungsvorlage vor. Zum 1. August 2016 soll die Altstadtschule demnach eine, die Moorwegschule zwei weitere Betreuungsgruppen erhalten. Bestehende Stellen sollen erweitert werden.

Das fehlende Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder sind ein Problem in zahlreichen Städten und Kommunen in Deutschland. In Wedel hat sich die Anzahl an Betruungsplätzen für Schulkinder in den vergangenen zehn Jahren bereits verdoppelt.

An der Moorwegschule warten derzeit 47 Kinder auf einen Betreuungsplatz. Problematisch ist die Raumsituation. Für die zwei neuen Betreuungsgruppen ist kein Platz im Schulgebäude. Die Verwaltung schlägt daher vor, die Kinder im Förderzentrum / Pestalozzischule unterzubringen. Das gleiche Problem besteht an der Altstadtschule. Dort hält die Verwaltung die Einrichtung einer „Notgruppe“ für bis zu 16 Kinder für erforderlich. Auch in diesem Fall müsste die Betreuung im Förderzentrum erfolgen.

Im Falle einer Erweiterung müssten im Förderzentrum Fachräume umgebaut werden. Für Umbau und Renovierung sowie die Ausstattung der Gruppen und des Büros veranschlagen die Fachleute im Rathaus zirka 66.000 Euro.

Die Zahl der Schulkindbetreuungsplätze hat sich laut Verwaltung in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt und würde jetzt noch einmal um 75 Plätze erweitert werden. Der Fachdienst Bildung will deswegen drei bestehende Stellen um insgesamt 20 Stunden erweitern. Außerdem soll ein weiterer Platz für Bundesfreiwillige geschaffen werden. Der zusätzliche Personalaufwand – auch für die neuen Gruppenleiter – würde sich auf 167.700 Euro im Jahr belaufen. Eine Erhöhung der Elternbeiträge hält die Verwaltung für nicht zumutbar. 18.000 Euro könnten eingespart werden, in dem die Stadt einen Mietvertrag mit dem DRK kündigt. Eine Betreuungsgruppe der Moorwegschule ist derzeit in dessen Räumen an der Pinneberger Straße untergebracht. Auch diese Kinder könnten im Förderzentrum betreut werden. Zusammen mit den zusätzlichen Einnahmen durch die Elternbeiträge, käme Wedel auf jährliche Mehrkosten von zirka 80.000 Euro.

Der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport berät am Mittwoch, 2. März, ab 19 Uhr im Raum Vejen des Rathauses über die Vorlage.

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erstellt am 01.Mär.2016 | 10:00 Uhr

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