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Beste Unterhaltung : Mehr als 700 Besucher lauschten dem Promi-Talk

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

„Das! Rote Sofa“ zum elften Mal in Wedel.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2017 | 12:00 Uhr

Wedel | Schon zum elften – und vielleicht doch letzten Mal in dieser Form – hatte jetzt „Das! Rote Sofa“ aus dem NDR-Fernsehen zum Promi-Talk für den guten Zweck im „Schuppen 1“ am Strandbaddamm Halt gemacht und der Rolandstadt einen echten Abend der Rekorde beschert. Mehr als 700 Besucher hatte es bislang noch nicht gegeben. Genauso wenig wie eine zusammengetragene Spendensumme von beachtlichen 18.800 Euro. In diesem Jahr kommt sie dem Verein „Kindesglück & Lebenskunst“ (KuL) zugute, der Familien in schweren Lebenskrisen Unterstützung bietet,.

„So ein erfolgreicher Abend. Das ist natürlich eine tolle Sache. Wir wünschen uns sehr, dass diese Show auch in den kommenden Jahren weiterlebt. Und sich für den langjährigen Regisseur Thomas Kühn, welcher am Jahresende in den Ruhestand eintritt, ein Nachfolger findet“, sagte Andrea Koehn, Pressesprecherin des ausrichtenden Rotary Clubs Wedel. Unter tosendem Publikumsbeifall enterte anschließend Moderator Yared Dibaba die Bühne. Er freute sich darüber, wie bekannt er in Wedel sei. „Das ist auf den roten Teppichen dieser Welt durchaus anders. In Berlin kannte mich neulich keine Sau“, brachte der charmante Entertainer mit äthiopischen Wurzeln die Zuschauer gleich zu Beginn zum Lachen. Und zum Staunen, als er bereits nach wenigen Augenblicken Echo-Preisträger und Shootingstar Max Giesinger begrüßte. Ein badischer Wahl-Hamburger, welcher derzeit wohl zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Sängern zählt.

Nur wenige Stunden vor dem Antritt seiner Urlaubsreise nach Island erzählte Giesinger von den Anfängen als Straßenmusiker in Australien, vom langsamen Aufstieg und der Finanzierung seines ersten Albums via Crowdfounding und lustigen Gegenleistungen wie Auftritten auf Hochzeiten oder Wohnzimmerkonzerten mit dem ein oder anderen „Absturz“. Dann spielte er live und unplugged vier Songs, darunter auch „80 Millionen“, „Wenn sie tanzt“ und „Roulette“. Pure Begeisterung bei den Fans.

Aber: „The Show must go on“. Und so gesellten sich als nächstes die beiden „Das!“-Fernsehmoderatoren Bettina Tietjen und Hinnerk Baumgarten auf die Couch. Während Tietjen auf ihre „schlimmste Live-Sendung aller Zeiten“ mit der betrunkenen Jenny Elvers einging, rief Baumgarten zu mehr Zivilcourage auf. Hintergrund: Der auch im Radio präsente Blondschopf war erst vor wenigen Wochen von zwei betrunkenen deutschen „Ballermann“-Touristen am Strand von El Arenal (Mallorca) vor den Augen seiner Tochter umgeschubst und am Boden liegend ins Gesicht getreten worden. „Einer der beiden Marinesoldaten hatte vor aller Augen von einem Absatz herab auf den Strand uriniert. Da bin ich eingeschritten und habe ihn zum Unterlassen aufgefordert.“ Baumgarten zeigte sich heilfroh, im wahrsten Sinne des Wortes mit „einem blauen Auge“ und diversen Zahnlockerungen davon gekommen zu sein. „Ich wünsche mir, dass solch ekelerregenden Unverschämtheiten von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden. Am meisten erreicht man aber, wenn viele gemeinsam einschreiten“, appellierte Baumgarten.

Live und unplugged: Echo-Preisträger Max Giesinger spielte in Wedel gleich vier Hits auf der Bühne.

Live und unplugged: Echo-Preisträger Max Giesinger spielte in Wedel gleich vier Hits auf der Bühne.

Foto: Stephan Hoppe
 

Zu guter Letzt nahm Kodderschnauze Werner Momsen alias Detlef Wutschik auf dem Sofa Platz und berichtete höchst amüsant von seinen Beobachtungen aus einer schmalen Straße und dem dort stattfindenden, kurz vor dem Zusammenbruch stehenden Begegnungsverkehr.

Abgerundet wurde das gelungene Event durch die Spendenbereitschaft von Jochen Lüchau, der für 5000 Euro eine Autogrammstunde mit Max Giesinger und Bettina Tietjen nebst deren selbsternannten „Personenschützer“ Hinnerk Baumgarten, ein handsigniertes Das!-Plakat sowie zwei Eintrittskarten für eine Werner-Momsen-Show ersteigerte. „Wir bedanken uns bei allen Spendern und natürlich bei den Künstlern, die hier ohne Gage aufgetreten sind“, sagte Wedels Rotary-Club-Präsident Günter Gerland am Schluss der Veranstaltung. Er hoffe auf ein Wiedersehen mit dem „Roten Sofa“ in Wedel.  

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