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Wedel : Mehr als 70 Akteure sorgen für „Krach bei Bach“

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Bei den Aufführungen in der Immanuelkirche wurde es nicht nur im Zuschauerraum, sondern auch im Bühnenbereich voll.

Wedel | Zwei Auftritte an zwei Tagen, 72 Darsteller, Sänger und Musiker. Bei den Aufführungen von „Krach bei Bach“ in der Immanuelkirche wurde es nicht nur im Zuschauerraum, sondern auch im Bühnenbereich voll. Das Stück wurde 2000 von Rainer Bohm (Musik) und Gabriele Timm (Text) zum 250. Todestag des Thomaskantors im Leipziger Gewandhaus uraufgeführt. Das besondere an „Krach bei Bach“: Das Stück ermöglicht es, dass drei Altersgruppen gemeinsam auf der Bühne stehen.

Genau das war die Herausforderung an Kantorin Susanne Krau, die die Leitung des Stücks in die Hand genommen hatte. Die Erwachsenen der evangelischen Singschule sowie Oberstufenschüler übernahmen die großen Rollen auf der Bühne. Die jüngeren Sänger der Jugendkantorei – vor allem Schüler der 5. und 6. Klassen übernahmen die Rolle des Thomanerchors. Die jüngsten traten als Kinder Bachs auf. Letztere sorgten vor allem in den vorderen Reihen für einige Lacher,als sie mitten in einem Gesangsstück eine Kiste mit Spielzeugklötzen auskippten und sich die Besucher in den hinteren Reihen nur über das Scheppern wundern konnten.

„Krach bei Bach“ schlug eine Brücke von der barocken Welt des Komponisten, die durch sehr schöne zeitgemäße Kostüme dargestellt wurde, zur aktuellen Gegenwart. So durften die Darsteller zu Bach-Klängen auf der Bühne Rappen und moderne Musikelemente einfließen lassen. Bachs labiler Sohn Bernhard trat als Rebell auf. Das Stück stellte das musikalische Genie Bachs in den Vordergrund, der sich auch von politischen Verstrickungen, familieninternen Fehden, Differenzen und neidischen Kollegen nicht davon abbringen ließ, seiner Berufung nachzugehen: der Musik.

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erstellt am 29.Sep.2014 | 16:00 Uhr

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