Wedel : Mehr als 300 Anmeldungen sorgen für Rekord

Knapp 200 Sportler gingen letztlich  im Freizeitpark an den Start.
Knapp 200 Sportler gingen letztlich im Freizeitpark an den Start.

Teilnehmer trotzen Wetter bei der elften Auflage des Wedeler Deichlaufs

shz.de von
29. Juni 2014, 22:30 Uhr

Petrus meinte es Freitag gut mit den Startern beim 11. Wedeler Deichlauf. Kaum war das Kinderrennen beendet, öffnete der Himmel nur kurz seine Schleusen. Die Läufer suchten Schutz unter den Vordächern der Gebäude am Freizeitpark Elbmarschen. Kurz vor dem Beginn des Erwachsenenrennens hatte der Wettergott aber ein Einsehen. Das einzige, was fortan floss, war der Schweiß der Läufer.

„Wir haben erstmals die 300er-Marke geknackt“, freute sich Matthias Frey, Leiter Leichtathletik beim Ausrichter Elbe Sport. 300 Anmeldungen standen allerdings 198 Läufer gegenüber. „Da es sich um eine Serie handelt, haben viele für alle Läufe gemeldet“, erklärte Frey und fuhr fort: „Ein Rennen kann man ausfallen lassen, und das haben wohl einige in Wedel getan.“ 15 Nachwuchsläufer eröffneten den Deichlauf über die Distanz von 540 Metern. Im Ziel gab es dann neben viel Lob von den Eltern einige Süßigkeiten. Da wurde fleißig zugegriffen.

Beim Erwachsenenrennen wurde es eng an der Startlinie für die Kurzdistanz über 3,66 Kilometer und die Langstrecke über zehn Kilometer. „Ich bin noch nie zwischen Schafen gelaufen“, rief ein Teilnehmer bei der Ankunft im Ziel. Wohl eine der einzigartigen Besonderheiten des Wedeler Deichlaufs. Dabei ging es nicht nur um den Tagessieg, sondern auch um den Sommercup, der aus fünf Rennen besteht. Wedel war dabei die dritte Station. Aufgrund der Nähe zur Badebucht waren beim „Swim & Run“ auch die Triathleten aktiv. Diese traten im Schwimmen 200 oder 500 Meter und Laufen auf den Kurz- und Langstrecken gegeneinander an.

An der Stecke standen mehr als 50 Helfer bereit, um den richtigen Weg zu weisen und Getränke zu reichen. „Die Unterstützung ist einmalig“, lobte Frey. Diese kam auch von der Jugendfeuerwehr, die sich um das leibliche Wohl der Teilnehmer kümmerte. Mit frischer Bratwurst und Krakauer wurden nach dem Rennen die Reserven wieder aufgefüllt und der gemütliche Teil des Abends eingeleitet. Ohne weitere Einflüsse von oben.

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