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Wedel-Schulauer Tageblatt

24. November 2017 | 15:54 Uhr

Wedel : Lokale Agenda gegen Plastikmüll

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Klimaschutzfonds möchte in Wedel eine regelmäßige „UmweltWoche“ etablieren. Programm vom 19. bis 26. September geplant.

shz.de von
erstellt am 09.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Wedel | „Klimaschutz tut not“, betont Michael Koehn vom Wedeler Klimaschutzfonds in einer Pressemitteilung. Um das Bewusstsein für die ökologischen Probleme unserer Zeit zu stärken, möchte die Organisation eine regelmäßige „UmweltWoche“ in der Rolandstadt etablieren. Alle zwei Jahre soll die stattfinden und dabei möglichst viele Wedeler Bürger einbinden. Der Startschuss ist für den Herbst geplant – die erste „UmweltWoche“ soll vom 19. bis 26. September über die Bühne gehen. Verschiedene Aktionen sind aber schon in den kommenden Monaten geplant.

So organisieren die „Ohrlotsen“ in der ersten Ferienwoche ein Radioprojekt für Kinder in der Stadtbücherei. Bis zu zwölf Teilnehmer zwischen zehn und zwölf Jahren können Interviews mit Passanten führen, diese auswerten und eine Radiosendung produzieren. Anmeldungen sind über die Website der Stadtbücherei möglich.

Die Künstlerin Anna Goldmund will gemeinsam mit Freiwilligen eine Kunstinstallation aus Plastikplaschen auf dem Rathausplatz aufbauen. „Wir brauchen für dieses Projekt viele Plastikflaschen mit Deckel“, betont Koehn. Der Plan: Wedeler Schüler können vor den Ferien jeweils eine Flasche in der Schule abliefern. Der Klimaschutzfonds holt Flaschen dann ab, das Pfandgeld wird für die Klassenkassen der Teilnehmer gestiftet.

Kinder und Jugendliche sind auch beim großen Plakatwettbewerb gefordert. Einzeln oder in Gruppen sollen sie über die Probleme recherchieren, die durch Plastikmüll wie Flaschen oder Tüten verursacht werden. Zeichnungen, Malereien, Fotos, Collagen oder Comics können eingereicht werden. Koehn: „Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.“ Die besten Beiträge in drei Altersklassen werden mit Urkunden und Preisen mit einem Gesamtwert von 500 Euro ausgezeichnet. Die Plakate können bis zum
5. September in der Stadtbücherei eingereicht werden.

Der Klimaschutzfonds hofft außerdem auf musikalische Beiträge. Auf der Melodie von „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ soll Texte zum Thema Plastik gedichtet werden. Koehn: „Vielleicht schaffen wir es, Stücke von Klassik bis Pop und von Chor bis Rap zusammen zu bringen und diese gemeinsam aufzuführen.“

Die Aktionswoche selbst startet am Sonnabend, 19., und Sonntag, 20. September, An diesen Tagen zeigt das Stadtmuseum das Programm „Einfälle statt Abfälle“ inklusive eines Markts mit Recycling-Produkten, Vorführungen und Mitmachangeboten. Wedeler Bürger sind aufgerufen, sich mit eigenen Ideen zu beteiligen. Am Sonnabend, 26. September, veranstalten Kaufleute das Bahnhofstraßenfest. Auch dort will der Klimaschutzfonds zum Ausklang aktiv sein. Während der gesamten Woche soll beleuchtet werden, wie sich Plastik auf die Gesundheit und die Natur auswirkt. Dabei sollen unter anderem Vorträge, Ausstellungen und ein Poetry Slam zum Einsatz kommen.

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