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Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule : „Lesen macht stark“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Niemanden zurücklassen: Die EBS in Wedel nimmt bereits zum sechsten Mal am Leseförderprogramm des Landes teil.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 16:00 Uhr

„Es ist ganz praktisch, wenn man lesen kann“, sagte Birgit Pausmer fast ein wenig lakonisch. Doch das war Understatement. Die Konrektorin der Ernst-Barlach-Gemeinschaftsschule (EBG) kündigte den neuen Fünftklässlern im Ernst-Barlach-Saal ein Projekt an, das der Pädagogin leidenschaftlich am Herzen liegt. „NZL – niemanden zurücklassen. Lesen macht stark“, heißt das Leseförderprogramm des Landes, das in der EBS in diesem Schuljahr bereits zum sechsten Mal startet.

Eine Stationenrallye durchs Gebäude führte die Schüler an diesem Tag erst einmal spielerisch ans Thema Lesen heran. Die Stadtbücherei stellte ihr Schulprogramm vor. Die Schulband umrahmte die Feier musikalisch. Und dann war es soweit: Alle Fünftklässler bekamen endlich ihre großen gelben Ringbücher überreicht. Die werden sie jetzt bis an ihr Schulende begleiten, erklärte Pausmer. Denn auch in der neunten oder zehnten Klasse heiße es immer noch: „Hefte diesen Text doch bitte in deiner Lesemappe ab.“ Der gelbe Ordner sammelt nicht nur Lesestoff, sondern gibt vor allen Dingen Lesetipps und zeigt Strategien auf, wie der Schüler eine bessere Lesetechnik entwickeln kann.

„Texte knacken in sechs Schritten“, heißt es dort in einem Kapitel beispielsweise. Darin werden Ideen und Anregungen gegeben, wie sperrigen Textblöcken zu Leibe gerückt werden kann. „Das kann ich schon gut – das muss ich noch lernen“ klopft Erfolge ab und zeigt Übungsbedarf an. Ein Kapitel in der Mappe regt an, übers Lesen grundsätzlich überhaupt einmal nachzudenken. Die Lesestrategie, die vermittelt wird, hält Pausmer nicht nur für den Deutschunterricht sinnvoll. Sie stärkt die Schulkompetenz ganz allgemein, denn die Fähigkeit zu lesen wird in jedem Fach benötigt.

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