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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 07:41 Uhr

Kunstpreis: 57 Teilnehmer dabei

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Wettbewerb Werke sind vom 26. Juni bis 1. Juli im Ernst Barlach Museum zu sehen / Publikum bestimmt den Sieger mit

shz.de von
erstellt am 02.Jun.2016 | 16:00 Uhr

Die Anmeldefrist für den 1. Wedeler Kunstwettbewerb ist am 16. Mai abgelaufen. Die Verlängerung war notwendig geworden, weil zahlreiche potenzielle Teilnehmer ihre Werke noch nicht fertig gestellt hatten. Die Geduld hat sich gelohnt. 57 Kandidaten gehen mit Bildern, Fotografien oder Skulpturen an den Start. Von Sonntag, 26. Juni, bis Sonntag, 1. Juli, sind die Beiträge in einer Ausstellung unter dem Titel „Kunst macht stark!“ im Ernst Barlach Museum, Mühlenstraße 1, zu sehen.

„Wedel könnte sich glatt ‚Kunststadt‘ nennen“, freut sich Xenia Grafeneder von der Ernst-Barlach-Gesellschaft über die Resonanz. Das Ergebnis der Ausschreibung sei überwältigend. Unter den 57 Kunstschaffenden befinden sich 14 Berufskünstler, die in Wedel leben oder arbeiten. Grafeneder: „Es zeigt sich, dass Kunstausübung heute zu einem wesentlichen Bestandteil der Gesellschaft geworden ist, in der Persönlichkeit und Identität ihren Ausdruck finden.“

Der Wettbewerb ist eine Kooperation des Ernst Barlach Museums und des Kulturforums Wedel. Mit der Aktion wollen die Veranstalter etablierte und bisher noch im Verborgen wirkende Künstler in der Rolandstadt ansprechen und zudem den Besucherkreis des Museums erweitern. Der Eintritt zu „Kunst macht stark!“ ist nämlich kostenlos.

Das Publikum hat außerdem die Chance an der Entscheidung mitzuwirken und ebenfalls eine Stimme abzugeben. Der Favorit der Besucher erhält bei der abschließenden Entscheidung zwei zusätzliche Stimmen. Ansonsten besteht die Jury aus einem Vertreter des Barlach-Museums, einem Mitglied des Kulturforums sowie je einem Juror aus jeder Fraktion des Wedeler Kulturausschusses. Der erste Platz beim Wettbewerb wird mit 500 Euro belohnt, für den zweiten Rang gibt es 250 Euro, der Drittplatzierte darf sich über 100 Euro freuen

Ein Thema haben die Organisatoren bewusst nicht vorgegeben. Stattdessen geht es um die Verbindung von Kunst und Leben. Diese Verknüpfung sei seit dem 20. Jahrhundert immer wieder von verschiedenen Strömungen wie Dada oder Bauhaus gefördert worden, so Grafeneder. Man nehme auch Bezug auf Josef Beuys, der in den 1970er Jahren versuchte, die Düsseldorfer Kunstakademie zu öffnen. Grafeneder: „Alle Menschen sollen sich als Künstler verstehen und verwirklichen können.“

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