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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. Oktober 2017 | 18:57 Uhr

Holm : Kulturvereinschef sucht Nachfolger

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Holmer Organisation hat einen leichten Mitgliederrückgang. Der Vorsitzender Wilfried Welsch plant seinen Rückzug.

shz.de von
erstellt am 19.Feb.2014 | 16:00 Uhr

Holm | Heinke Hinz zieht als neue Kassenführerin in den Vorstand des Kulturvereins Holm ein. Sie löst den bisherigen Amtsinhaber Norbert Steenbock ab, der nicht wieder kandidierte. Rudi Behnke, Sprecher des wiederbelebten Arbeitskreises „Kino“, rückte als zusätzlicher Beisitzer in das Führungsgremium ein. Vorsitzender Wilfried Welsch und stellvertretender Schriftführer Jürgen Koch, deren Positionen ebenfalls zur Wahl standen, wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Mit diesem Ergebnis endeten die Wahlen während der Jahreshauptversammlung des Vereins im Dörpshus.

Welsch stellte nach seiner Wiederwahl klar, dass er auf Nachfolgersuche sei. Irgendwann müsse schließlich Schluss sein. Eröffnet hatte er den Abend mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. 171 Mitgliedschaften zählt der Kulturverein, vielfach Familien, insgesamt 260 Personen. Das sei ein leichter Rückgang, räumte der Vorsitzende ein. „Die Leute werden älter, manche ziehen auch weg. Da müssen wir uns eben um Nachwuchs bemühen“, war sein Fazit.

Das Leben des Vereins entfaltet sich in Arbeitskreisen. Deren Sprecher zeichneten ein Bild vielfältiger Aktivitäten. Alarm schlug Evelin Schurz von der Bücherkammer: Ihre Regale platzen aus allen Nähten und sie brauche dringend zusätzlichen Raum. Sie freue sich über viele treue Leser, stellte sie heraus, auch Kinder seien dabei. „Aber leider nur Mädchen, kein einziger Junge“, schränkte sie ein.

Maren Groth erforscht mit ihrem zehnköpfigen Kreis „Dorfgeschichte“ derzeit die Historie der Holmer Ziegeleien. August Kröger und seine Hobbyfotografen haben mit einem Workshop ein neues Bildbearbeitungsprogramm erarbeitet. Kröger berichtete auch von Fotoexkursionen in die Umgebung.

„Ich bin eine Einpersonengruppe“, gab Jürgen Koch zu. Aber es seien immer viele, die mitmachen, wenn er wieder eine Kulturreise anbiete. Ein Ziel für das kommende Jahr wollte er aber noch nicht nennen. Barbara Werther vom Literaturkreis war verreist und konnte deshalb keinen persönlichen Bericht erstatten, ebenso wenig Fritz von Rönne von der Philatelie, der an diesem Abend an anderer Stelle für 50-jährige DLRG-Mitgliedschaft geehrt wurde.

Umso gründlicher hatte sich Irene Jochmann vom Kreis der Maler vorbereitet. Sie hatte auch etliche Bilder dabei. „Die könnt Ihr Euch angucken, aber gerne auch kaufen“, ermutigte sie ihre Vereinsfreunde.

Helga Haffki zeigte begeistert Erzeugnisse ihrer Töpfergruppe. Eduard von Allwörden, kommissarisch für Musikveranstaltungen zuständig, kündigte für den September ein weiteres Konzert mit talentiertem Nachwuchsmusikern aus Rumänien an.

Für etwas Unmut sorgten erste Aktivitäten der wiederbelebten Kinogruppe. Denn in ihrem Eifer hatten die Cineasten offenbar gewaltsam einen verschlossenen Abstellraum der Theaterwerkstatt von Gabi Lipp aufgebrochen. Das gehe wegen der dort verwahrten wertvollen Requisiten gar nicht, monierte Lipp und kündigte zugleich weitere Theateraufführungen an.

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