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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 02:23 Uhr

Krimi, Sex und Schwedenspeicher

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Programm Kulturforum Wedel präsentiert im ersten Halbjahr 2017 sieben Veranstaltungen / Fahrten nach Hamburg und Stade geplant

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2016 | 16:00 Uhr

Musik, Satire, Skulpturen, Malerei und Literatur: Das Kulturforum hat für das erste Halbjahr 2017 ein Paket mit sieben Veranstaltungen geschnürt. Los geht es Mitte Januar mit einer Ausstellung.

„Zwischen Menschlich“: Unter diesem Titel zeigt das Kulturforum vom 25. Januar bis 24. Februar im Rathaus Werke von Anja Badners und Barbara Bülow-Rosin. Badners (Malerei) zieht ihre Inspirationen aus Umwelt und Natur. Fundstücke wie rostige Metallteile sind Ausgangspunkt der Bilder in Acryl-und Mischtechnik. Bülow-Rosin (Malerei und Skulptur) hat mit unterschiedlichem Material experimentiert, etwa mit Ton. Über die Herstellung von Gebrauchsgegenständen fand Bülow-Rosin zu einer Formensprache, die an Figürliches gebunden, aber doch abstrakt ist. Vernissage ist am Mittwoch, 25. Januar, um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Mechthild Großmann: Die Schauspielerin, bekannt aus dem Münster-Tatort, liest am 8. Februar um 20 Uhr im Theater Wedel aus Alan Bennetts „Ein Kräcker unterm Kanapee“ (diese Zeitung berichtete). Karten kosten 16 Euro.

Medizinhistorisches Museum: Für den 22. Februar organisiert das Kulturforum eine Fahrt zur Dauerausstellung des Medizinhistorischen Museums in Hamburg. Mit welchen Methoden wurden Krankheiten erforscht?
Was ermöglichte Pflege, Diagnostik und Therapie für alle? Und was geschah in Hamburger Kliniken während der Nazizeit? Die Schau mit dem Titel „Die Entstehung der modernen Medizin“ stellt anschaulich die Entwicklung in Medizin und Gesellschaft vom 19. Jahrhundert bis heute dar. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr der S-Bahnhof Wedel. Fahrt, Eintritt und Führung kosten insgesamt 14 Euro. Anmeldungen sind bis zum 12. Februar beim Kulturforum (siehe Infokasten) möglich.

„Sex am Sabbat?“: Michael Trischan, Attila Trischan und Johannes Dau liefern am 12. März um 20 Uhr im Theater Wedel einen musikalisch-gewitzten Auftritt. „Sex am Sabbat?“ ist eine Sammlung moderner jüdischer Witze von Ilan Weiss. Aber auch Klassiker des jüdischen Witzes werden vorgetragen. Dazu gibt es Klezmer, die traditionelle jüdische Volksmusik. Mit Attila Trischan am Klavier, Dau an der Klarinette und Michael Trischan als Sprecher erlebt der Zuhörer einen unterhaltsamen Abend. Der Eintritt kostet 16 Euro.

„Blaue Nacht“: Autorin Simone Buchholz liest am 7. April um 20 Uhr in der Highlight Sportsbar aus ihrem Kriminalroman „Blaue Nacht“. Buchholz wurde für das Werk mit dem Crime Cologne-Award 2016 ausgezeichnet, weil die Jury von der Sprache beeindruckt war. Kein Satz, kein Wort sei überflüssig in diesem ungemein klug und präzise komponierten Buch. Es ermittelt die trinkfeste Staatsanwältin Chastity „Chas“ Riley in der Hamburger Unterwelt. Karten kosten neun Euro.

„Gemeinsam in Farbe“: Vom 19. April bis zum 26. Mai stellt die Künstlergruppe De Kunstmolers ut Holm im Rathaus aus. Zu sehen sind Bilder mit unterschiedlichen Motiven und Techniken, von kleinen Zeichnungen über Aquarelle bis hin zu großformatigen Öl- und Acrylbildern. Aussteller sind Adda Behnke, Helmut Burgheim, Sonja Dührkohp, Babsi Ehrich, Heinz Eimert, Walter Harmsen, Detlef Koch, Bernd Kühl, Traute Ludwig, Helga Meier, Herbert Nietzel, Hiltrud Schwarz, Susanne Söring und Monika Voigt. Vernissage ist am 19. April um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Museen Stade: Das Kulturforum organisiert für den 3. Mai eine Fahrt nach Stade. Auf dem Programm stehen die Ausstellung von Dorothea Maetzel-Johannsen und Emil Maetzel im Kunsthaus Stade. Zu sehen sind 150 Gemälde, Plastiken, graphischen Arbeiten und historischen Fotoaufnahmen des Hamburger Expressionismus. Anschließend besucht die Gruppe den Schwedenspeicher und die Innenstadt mit ihren historischen Denkmälern. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr der S-Bahnhof Wedel. Fahrt, Eintritt und Führung kosten insgesamt 16 Euro. Anmeldungen sind bis zum 22. April beim Kulturforum möglich.

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