Kreisel: Heist braucht langen Atem

Die Bundesstraße muss nach Westen abgelenkt werden, dafür müssen Teile der Grünanlage (vorn) weichen.
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Die Bundesstraße muss nach Westen abgelenkt werden, dafür müssen Teile der Grünanlage (vorn) weichen.

Zwei Hauptprobleme: Verschiebung der B 431 und Einbindung des Heidewegs

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03. Juli 2015, 14:00 Uhr

Heist | Wieder einmal beschäftigte sich die Heistmer Gemeindevertretung mit dem Projekt, die Einmündung der Hauptstraße (L261) in die Wedeler Chaussee (B431) als Kreisverkehr umzugestalten. Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) erläuterte dazu einen Bericht des Fachteams Ordnung und Technik beim Amt Moorrege. Wichtiger Bestandteil des Papiers war eine „Prinzipskizze“, die das Rellinger Ingenieurbüro Lenk und Rauchfuß im Auftrag der Gemeinde erstellt hatte.

Demnach gibt es mindestens zwei problematische Aspekte bei der Umwandlung des derzeitigen Knotenpunkts in einen „Kreisverkehrsplatz“, so die offizielle Bezeichnung eines Kreisels: Die Bundesstraße muss von der geraden Linienführung leicht nach Westen abgelenkt werden. Dabei muss sichergestellt bleiben, dass auch Schwertransporte den Kreisel passieren können. Das dazu notwendige Gelände müsste von der an der Nordwestseite des Knotenpunkts vorhandenen Grünanlage abgezwackt werden.

Zweitens stellt die wünschenswerte Einbindung des nach Osten führenden Heidewegs ein Problem dar, denn die Gemeinde müsste zuerst die dafür notwendigen Grundstücke erwerben. Der Fußgänger- und Radfahrerüberweg über die Hauptstraße fände in Höhe des Eingangs zur Eisdiele einen geeigneten neuen Platz, stellt der Bericht fest. Bei der notwendigen Verlegung der Überwege über die Bundesstraße legt die Vorlage sich nicht auf genaue Platzangaben fest. Auf jeden Fall sollen sie ohne Ampel auskommen.

Die Amtsverwaltung wünscht sich zunächst eine konkretere Darstellung des Kreiselplans durch das Ingenieurbüro in Rellingen. Erst dann könne man überschauen, ob „alle erforderlichen Schleppkurven für einen reibungslosen und flüssigen Verkehr eingehalten werden“, hieß es in der Vorlage.

„Wir verfolgen das mit der uns eigenen Penetranz weiter“, versprach Neumann. Die Gemeindevertretung nahm den Vortrag des Bürgermeisters ohne Diskussion zur Kenntnis.

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