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Kunsthandwerkermarkt Wedel : Kreativen-Treff am Roland

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Nachdem Doris Ong 2006 die Organisation der Veranstaltung abgegeben hatte, übernahmen vor einem Jahr die Altstadtkaufleute Thorsten Meiners sowie Nina und Heidi Bade den Part.

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erstellt am 01.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Wedel | Zwei Tage war das Areal rund um das Wedeler Wahrzeichen fest in der Hand von Handwerkern und Künstlern: Knapp 30 Aussteller präsentierten auf dem traditionellen Kunsthandwerkermarkt am Roland eine breite Palette an erlesenen Arbeiten. Nachdem Doris Ong 2006 die Organisation der Veranstaltung abgegeben hatte, übernahmen vor einem Jahr die Altstadtkaufleute den Part. Thorsten Meiners sowie Nina und Heidi Bade engagierten die Künstler, von denen etliche aus Wedel und Umgebung kommen.

Obwohl der Wettergott immer wieder seine Himmelsschleusen öffnete, herrschte reges Treiben auf dem Marktplatz und in der Küsterstraße. Mit von der Partie waren wieder Schmied Stefan Lösch, Tischler Nils Goldenstein sowie Mitglieder des Heimatbunds, die vor dem Stadtmuseum die alte Zunft des Reepschlagens vorführten. Bei Thomas Erdrich, der seinen Stand vor der Risthütte an der Immanuelkirche aufgebaut hatte, durften die Besucher Rohbernstein mit Sandpapier schleifen und anschließend mit Zahncreme blankpolieren.

Originelle Handtaschen zeigte Lindi Krüger im Museum. Die Hamburgerin verwendet für ihre Arbeiten ausschließlich recyceltes Material wie Jeansstoffe und andere Textilien. Der Clou: An den Seiten der Taschen sind ausgediente alte Schallplatten angenäht. „Es sind alles Unikate“, versicherte Krüger.

Thore Boltenstern hatte handgefertigte Seifen und Bürsten mitgebracht. Rustikale Holzobjekte, Keramikblumen, Schmuck aus Besteck, Metallkunst, Perlenschmuck und andere Arbeiten komplettierten die Palette. Zum kulinarischen Angebot gehörten Grillwürstchen aus biologischer Produktion, Crepes sowie Kuchen, den der Heimatbund im Gartenhäuschen des Museums zum Kaffee servierte. Obwohl einige Aussteller, die fest eingeplant waren, abgesagt hatten beziehungsweise nicht gekommen waren, zeigte sich Organisator Meiners nicht unzufrieden. „Wir wollen aber versuchen, den Markt im nächsten Jahr attraktiver zu gestalten“, sagte er. So solle ein kleines Wikingerdorf mit noch mehr Aktivitäten für Kinder aufgestellt werden. Ob die Veranstaltung über das Jahr 2015 hinaus bestehen wird, ließ Meiners offen.

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