Wedel : Krankenhaus-Förderverein feiert Jubiläum

Sammeln mit Kunstwerken Spenden für den Patientengarten: Hildtrud Schwarz (links), Dieter Napiwotzki und Traute Ludwig.
Sammeln mit Kunstwerken Spenden für den Patientengarten: Hildtrud Schwarz (links), Dieter Napiwotzki und Traute Ludwig.

Der Krankenhaus-Förderverein feiert im September sein 20-jähriges Bestehen. Für Bänke im Patientengarten werden Paten gesucht.

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31. Juli 2014, 16:00 Uhr

Wedel | Der Förderverein des Wedeler Krankenhauses wird im September 20 Jahre alt. Das muss gefeiert werden. Für Sonnabend, 20. September, ist ein großes Fest im Ernst-Barlach-Saal geplant.

Ein Rückblick auf zwei Jahrzehnte zeigt, was die Männer und Frauen alles auf die Beine gestellt haben: So haben sie den „Raum der Stille“ und eine Lesestube im Krankenhaus eingerichtet und gestaltet. Und sie haben die Ausbildung sogenannter Schmerzschwestern in der manuellen Medizin sowie das Reanimationstraining ehrenamtlicher Mitarbeiter bezuschusst. Außerdem haben sie den Patientengarten geplant und sind seit Ende des vergangenen Jahres mit der Umsetzung beschäftigt.

Der Förderverein hat derzeit rund 200 Mitglieder und möchte mit seiner Arbeit ein fachlich qualifiziertes und zugleich menschliches Krankenhaus in Wedel fördern und erhalten. Darüber hinaus wollen die Mitglieder die medizinische, technische und menschliche Leistung des Krankenhauses bei den Wedeler Bürgern bekanntmachen. Die menschliche Verbindung zwischen Ärzten, Pflegepersonal, Patienten und Bürgern zu intensivieren und Kontakte gezielt zu pflegen. „Wir wollen ein menschliches Krankenhaus mit harmonischer und persönlicher Atmosphäre schaffen“, sagt Dieter Napiwotzki. Der 71-Jährige ist seit 2009 Vorsitzender.

1994 wurde das Wedeler Krankenhaus grundlegend modernisiert. Im selben Jahr gründeten engagierte Frauen und Männer den „Förderverein Krankenhaus Wedel e.V.“, unter den Gründungsmitgliedern war auch der Stuntman Arnim Dahl.

Seine Initiativen finanziert der Verein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Förderlauf. Letzterer fand dieses Jahr zum 14. Mal statt. 630 Läufer nahmen daran teil, insgesamt kamen durch die Startgelder und Spenden rund 15 000 Euro zusammen. Die Summe wurde in den Patientengarten investiert. „Der Förderlauf ist unsere größte Einnahmequelle“, so Napiwotzki.

Aktuell stellen die „Kunstmolers ut Holm“ in Kooperation mit dem Förderverein im Regio Klinikum aus. 13 Künstler zeigen dort noch bis Sonntag, 10. August, ihre Werke. Einige davon werden zum Verkauf angeboten, der Erlös kommt dem Förderverein zugute. Der hat gerade für den Patientengarten neue Bänke angeschafft, für die noch Paten gesucht werden. Es sind die selben wie in der Bahnhofstraße. „Dadurch haben wir Mengenrabatt bekommen“, freut sich Napiwotzki, der bereits weitere Pläne für zwei Pavillions und ein Wasserspiel im Patientengarten hat. Allein dazu fehlt noch das Geld.

Wer Interesse daran hat, sich die derzeitige Ausstellung anzusehen, besucht das Krankenhaus zu den üblichen Öffnungszeiten in der Holmer Straße 155. Die Werke hängen im Treppenhaus bei der Geriatrie.

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