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44. Rolandpokal in Wedel : Kräftemessen von 400 Lebensrettern

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Kaum Platz zum Kraulen: 72 DLRG-Teams aus ganz Deutschland nahmen an der Veranstaltung in der Badebucht teil.

Lebensrettergetümmel in der Badebucht: Am 44. Rolandpokal der DLRG Wedel haben in diesem Jahr 72 Mannschaften mit etwa 400 Teilnehmern aus ganz Deutschland teilgenommen. Bei Hindernis-, Gurtretter- oder Puppenstaffel haben sich die DLRG-Schwimmer miteinander gemessen. Königsdisziplin war traditionell die „Rolandstaffel“, bei der Schwimmer aller Altersklassen gemeinsam antreten. Die Wedeler Mädchen-Riege erreichte zwar nur den letzten von fünf Plätzen. Doch im Vordergrund des „Freundschaftswettbewerbs“ standen wie immer ohnehin das Sammeln von Turnier-Erfahrung und das gemeinsame Übernachten in der Gebrüder-Humboldt-Schule (GHS), bei dem 200 Sportler mitmachten.

Karo Meischein (20), Kimberly Donat (16) und Zita Grosche (19) kamen mit der DLRG-Ortsgruppe Bochum-Süd nach Wedel. Seit Jahren ist die Bochumer Ortsgruppe Stammgast beim Rolandpokal, diesmal 14-köpfig. „Wir haben Spaß, hier zu sein. Es ist das ganze Drumherum“, so Grosche, die seit Jahren mit nach Wedel kommt. In der GHS übernachtete sie auf einem mitgebrachten Feldbett. Donat und Grosche reisten direkt von einer DLRG-Segelfahrt aus den Niederlanden in die Rolandstadt. „Man lernt Leute kennen und trifft manche wieder“, so Meischein zum Reiz der Veranstaltung.

Der sportliche Ehrgeiz hält sich beim Freundschaftsturnier nämlich in Grenzen. „Man gibt sein Bestes, nimmt es aber locker“, so Grosche. Viele Gruppen nutzen das Turnier gezielt, um ihre Anfänger heranzuführen. „Es gibt auch Mannschaften, die noch nie bei einem Turnier waren“, so Markus Sander, stellvertretender Vorsitzender der Wedeler DLRG. Leistungskriterien müssen für die Teilnahme nicht erfüllt werden.

40 Wedeler Helfer organisierten das Turnier mitsamt der Übernachtungen in 16 Klassenräumen der GHS. „Mit der Schule haben wir eine sehr partnerschaftliche Zusammenarbeit“, so Vorsitzender Jochen Möller. Fünf Wedeler Mannschaften mit 20 Schwimmern traten im sportlichen Wettkampf an. Neun von ihnen übernachteten zudem in der GHS. „Dabei zu sein, gehört dazu. Das macht alles rund“, so Stine Möller (15), die mit Kameradin Ina Ossenbrüggen (16) auch als Helferin im Einsatz war, wenn sie nicht mit „den Kielern rumalberten“. Zum Rahmenprogramm gehörten Filmvorführungen wie „Ritter Rost“ und „Oblivion“ oder Basteln von Tauchstäben aus einem kurzen Stück Kabelkanal mit Korken drauf, Vogelsand gefüllt und farbigen Bändern geschmückt. „Für abends haben wir eine große Disko in der Mensa mit Licht und Soundtechnik, Bistrobereich mit Sandwiches und Softdrinks“, so Sander. Der Wedeler DJ Roberto Bruhns legte Musik auf.

Den Rolandpokal gewannen die brandenburgischen Retter des Bezirks „Oder-Spree“ – Mädels wie Jungs. Bei der Wedeler Ortsgruppe hatte es nur für eine „Damen-Riege“ und den letzten von fünf Plätzen gereicht. „Der Platz ist aber egal, es geht um den Sport“, so Ann-Sophie Rade (16), die in der Rolandstaffel Tauchen und Kraul übernahm.

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erstellt am 28.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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