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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. August 2017 | 08:23 Uhr

Hetlingen : Kinder lernen auf der Öko-Wiese

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz Hetlingen hat ihr grünes Kleinod eingeweiht. Alte Apfelsorten werden dort gehütet.

Die Einweihung der Blumenwiese mit Obstbäumen, die von der Arbeitsgemeinschaft Umweltschutz Haseldorfer Marsch (ARGE) gepachtet wurde, stand ganz im Zeichen des schmackhaften und gesunden Apfels gestanden. Dabei verwandelte sich die sonst ruhig dahindösende Öko-Wiese vor der Schnoor-Kurve zu einem kleinen Festplatz.

Die Veranstaltung fand nicht nur bei dem 60 Mitglieder starken Umweltverein große Resonanz, sondern auch bei vielen Hetlingern und Haseldorfern, darunter Bürgermeisterin Barbara Ostmeier (CDU). Sie konnten hautnah eine perfekte Demonstration alten Brauchtums erleben: wie beispielsweise früher gekeltert wurde.

Und auch die Kinder durften selbst Hand anlegen. Zunächst musste das Kernobst gepflückt, gewaschen, in Stücke geschnitten und gehäckselt werden, ehe die historische Apfelpresse zum Einsatz kam, die vom Elbmarschenverein ausgeliehen war. Heraus kam mit dem schmackhaften Apfelsaft ein reines Naturprodukt, so dass die Gäste anschließend frisch gepressten Apfelsafts genießen durften.

Der Verein nutzte die Gunst der Stunde, um den Saft, von dem reichlich vorhanden war, in Gärbehälter abzufüllen. Daraus soll der erste selbst hergestellte Apfelwein werden. Die mit der Herstellung beschäftigten ARGE-Vorstandsmitglieder wollten sich noch nicht festlegen, zu welchem Anlass der Wein getrunken werden soll.

Biologe Jochen Steinhardt klärte die Interessierten über den Obstbaumbestand der Blumenwiese auf. Dabei handelt es sich um alte, lokale Obstsorten, die heutzutage nicht mehr in der Haseldorfer Marsch angebaut werden.

Für ARGE- Chef Ralf Hübner liegt es nahe, das Apfelfest angesichts des Zuspruchs im kommenden Jahr zu wiederholen: „Wir werden dabei aber dem Wunsch unserer Besucher nachkommen und neben Apfelsaft und Kaffee auch Bier und Prosecco an bieten.“ Auch soll eine verkehrsbehördliche Anordnung beantragt werden, mit dem Ziel, ein Tempo-Limit im Veranstaltungsraum zu erwirken, weil die Landesstraße überquert werden muss.

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erstellt am 01.Okt.2013 | 16:00 Uhr

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