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Wedel : Junge Union fordert Einsatz der Politik für Fähr-Projekte

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Zwei Fährverbindungen auf und über die Elbe sollen Wedel ökologisch und verkehrstechnisch fit für die nächsten Jahrzehnte machen.

Wedel | Die Junge Union (JU) Wedel und Elbmarschen stellt sich hinter die beiden Fährprojekte, die die Rolandstadt als Anlegestelle in ihre Linien aufnehmen wollen. „Zwei Fährverbindungen auf und über die Elbe würden Wedel ökologisch und verkehrstechnisch fit für die nächsten Jahrzehnte machen“, heißt es in einer Presseerklärung des Vorstands. „Der Verkehr würde sich statt auf Straße oder Schiene auf das Wasser in Kombination mit Schiene und Bus verlagern: nicht die schlechteste Möglichkeit.“

Ein vorzeigbare Fährverbindung, die dem erst vor wenigen Jahren modernisierten Anleger einen Nutzen gibt, fehle bislang, so die JU. Dank der Blankeneser Initiative um Monika Lühmann könne sich dies bald ändern. Eine Erweiterung der Hadag-Fähren um eine Verbindung „Blankenese – Wedel – Cranz“ oder eine Fähre von Wedel bis Teufelsbrück würde zum einen den Ponton zur Geltung bringen und den Verkehr auf der Bundesstraße 431 reduzieren. Zum anderen würde der ÖPNV attraktiver und moderner, was auch die Umwelt schone. „Außerdem steigert eine Fährverbindung den touristischen Wert der Stadt“, heißt es seitens der JU. 

Eine Fähre von Wedel nach Cranz würde zudem dazu verleiten, das Auto stehen zu lassen, um den Stau vor dem Elbtunnel zu meiden und auf Fähren, Bahnen und Busse des HVV umzusteigen. 

Wie berichtet plant der Hamburger Schiffsausrüster Becker Marine Systems ebenfalls eine neue Linie. Sie soll Wedels Businesspark per Autofähre mit Jork verbinden. Die JU sieht in beiden Fällen jetzt den Ball bei Wedels Politik: Die politischen Gremien der Stadt Wedel seien gefragt, beide Fährprojekte zu realisieren. „Es ist keine Frage der Finanzierung, sondern eine Frage der Zukunftsfähigkeit und des ökologischen Gewissens“.

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erstellt am 13.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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