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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Dezember 2017 | 04:20 Uhr

Jung-Politiker besuchen Redaktion

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Außentermin Kinder- und Jugendbeirat Hetlingen tagt im Medienhaus des A.-Beig-Verlags / Besichtigung der Druckerei

In ungewohnter Atmosphäre hat der Kinder- und Jugendbeirat der Gemeinde Hetlingen seine jüngste Sitzung abgehalten. Das Team um Chef Julius Körner war am Dienstagabend im Medienhaus des A.-Beig-Verlags, in dem auch diese Zeitung erscheint, in Pinneberg zu Gast. Erst wurde im Informationszentrum getagt, anschließend standen ein Besuch der Redaktion und der Druckerei an. Gut dreieinhalb Stunden dauerte das Mammut-Programm. Der jüngste Zuhörer war elf Jahre alt, der älteste 76. Bürgermeisterin Monika Riekhof (CDU) bedankte sich für die Einladung und zeigte sich beeindruckt von der Präzision, die für die Herstellung einer Tageszeitung von der Redaktions-Arbeit bis hin zu den Austrägern erforderlich ist.

Bevor die Tagesordnung abgearbeitet wurde, hatten die Gäste bei der Einwohnerfragestunde das Wort. Schüler Torben beklagte das Fehlen eines Buswartehäuschens an der Ecke Hauptstraße/Sandweg. „Wir stehen dort immer im Regen“, beklagte Torben. Körner ist das Thema bekannt. „In Richtung Haseldorf gibt es keine Wartehäuschen“, antwortete er. Das Problem sei, dass es an den Haltestellen nicht genügend Platz gäbe, um Hütten aufzustellen. Ratsmitglied Bennett Skibbe schlug vor, nur eine Überdachung zu installieren. Aber auf die Realisierung dieses Vorschlags besteht auch keine Hoffnung, wie Bürgermeisterin Riekhof erläuterte. „Es gibt Bebauungsgrenzen, die wir einhalten müssen“, sagte sie.

Ob und wie die Arbeit der Kinder- und Jugendbeiräte auf Kreis- und Landesebene vernetzt werden kann, darüber verhandeln die Hetlinger derzeit mit Räten aus anderen Kommunen. Auf Initiative des Jugendbeirat Elmshorn gab es kürzlich in der Landeshauptstadt Kiel ein Planungstreffen, mit 35 Teilnehmern aus 14 Vertretungen, so Körner. Ziel soll die Schaffung eines landesweiten Wahltags für diese Nachwuchs-Parlamente sein. „Ich finde das ist eine gute Initiative um landesweit mediale Aufmerksamkeit zu erreichen, vielleicht ziehen dann sogar andere Orte mit“, sagte Vize-Chef Florian Kleinwort. Im Kreis Pinneberg soll es zudem bald einen gemeinsamen Facebook-Auftritt der hier ansässigen Organisationen geben, teilte Körner mit.

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