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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 19:26 Uhr

Jugendwehren auf Erfolgskurs

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Bei den Jahreshauptversammlungen der Nachwuchsretter von Holm-Hetlingen und Heist sind neue Vorstände gewählt worden

Keine Nachwuchssorgen haben die Freiwilligen Feuerwehren in Holm und Heist. Dafür sorgen nicht zuletzt die starken Jugendwehren in den Gemeinden. Heist hat 18 Mitglieder, Holm-Hetlingen 29 Jungen und Mädchen – und eine lange Warteliste. Beide Nachwuchsretter-Teams hatten nun ihre Jahreshauptversammlungen mit Neuwahlen.

Nach achtjähriger Zugehörigkeit musste Tim Grentzebach seinen Platz in der Jugendfeuerwehr Holm-Hetlingen räumen. Er hatte die Altersgrenze erreicht und wechselt in die aktive Wehr über. Vorher stand er noch einmal als Jugendgruppenleiter vor seinen Kameraden und lieferte einen mit vielen Highlights gespickten Rückblick auf 2015, anschaulich ergänzt durch eine Powerpoint-Präsentation.

Mit Bonbon-Regen beim Kinderfasching in Holm und Stockbrotverkauf beim Osterfeuer in Hetlingen hatte es angefangen. Dann war die Jugend bei der 125-Jahr-Feier der Holmer Wehr mit dem Getränkeverkauf im Einsatz. Beim Nachtmarsch während des Pfingstzeltlagers ergatterten die Nachwuchsbrandschützer sogar einen Pokal. Bei anderen Wettbewerben seien sie weniger erfolgreich gewesen, räumte der Bericht ein. Kein Wunder: Durchschnittsalter der Holm-Hetlinger Jugendgruppe ist 13 Jahre. Damit waren sie deutlich im Nachteil gegenüber der Konkurrenz älterer Teenager.

Dass den jungen Brandschützern auch mit 2016 ein spannendes Jahr bevorsteht, machte Jugendwart Jan-Hermann Ladiges klar, denn die Jugendfeuerwehr darf ihren 20. Geburtstag feiern. Als erstes aber steht noch in diesem Monat die verspätete Weihnachtsfeier bevor, für die es im vergangenen Jahr keine Zeit gab.

Sjunne Bräuner präsentierte in seinem Kassenbericht prall gefüllte Konten, dies vor allem dank vieler eingegangener Spenden. Zum Jugendgruppenleiter und Gruppenführer I wurde Jannik Virchow gewählt. Bräuner zog als sein Stellvertreter und Gruppenführer II in die Führungsriege ein. Finn Virchow wurde Gruppenführer III. Matthias Zemke übernahm das Amt des Schriftführers, und Elias Ahlemann erbte die Kasse.


Heistmer Jugendwehr als Umweltschützer


Ehe sich alle über Knackwurst und Kartoffelsalat hermachten, gab es Grußworte von Holms Bürgermeister Walter Rißler (CDU), von Hetlingens Wehrführer Oliver Schönfeldt, von Dietmar Voswinkel (SPD), Chef des Holmer Feuerwehr-Ausschusses, von Kreisjugendfeuerwehrwart Ernst-Niko Koberg und Wedeles Jugendwart Robin Thießen. Und als Nachtisch gab es Schokoküsse. Die hatte Jonathan Krack zur Feier seines 16. Geburtstags mitgebracht.

Bei der Jugendwehr in Heist gibt es fünf neue Gesichter im Vorstand und alle einstimmig gewählt. Die Führung übernahmen Fabian Hackert als Leiter, Jasper Lohse als sein Stellvertreter und Gruppenführer 1, Max Giese als Gruppenführer 2, Arne Bradford als Schriftführer und Jan Bradford als Kassenwart. Viel Lob für die Nachwuchsbrandschützer gab es vom Heistmer Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU), von Pastorin Vivian Reimann-Clausen aus Moorrege und Jan Sudeck vom Kreisausschuss der Jugendfeuerwehren.

Der scheidende Gruppenleiter Maximilian Kölln gab einen ausführlichen Jahresbericht. Unter anderem hatte die Feuerwehrjugend bei einem Umweltschutz-Einsatz 208 Säcke mit Kastanienblättern gefüllt, um der Miniermottenplage entgegenzuwirken. Die Pastorin war über den Einsatz beim „lebendigen Advent“ besonders glücklich und packte als Dank einen 100-Euro-Schein in die Arbeitshandschuhe, die sie als Geschenk mitgebracht hatte.

Sudeck schließlich war sichtlich stolz, dass alle angetretenen Kandidaten den Leistungsspangentest erfolgreich bestanden haben.

Fee Behnert und Sabrina Früchtenicht hatten die Altersgrenze von 18 Jahren erreicht und mussten die Jugend wehr verlassen. Ein Stück Schlauch war ihr Abschiedsgeschenk. Nach bestandenem Probejahr zogen Marie Thode, Felix Brandtner und Eik Hagelstein als Neue in die Gruppe ein. Johannes Kühl und Justin Pingel begannen ihr Probejahr.


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