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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. September 2017 | 11:12 Uhr

Jetzt doch: Soforthilfe fürs JRG

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Schulsozialarbeit 30 Stunden zusätzlich

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Nach zweimaliger ausführlicher Diskussion, nach drei Anträgen und zahlreichen dramatischen Berichten aus den Schulen konnten sich die Mitglieder des Bildungsausschusses vorgestern doch noch auf eine Ausweitung der Schulsozialarbeit am Johann-Rist-Gymnasium (JRG) verständigen. Das JRG bekommt befristet bis zum Jahresende zusätzlich 30 Wochenstunden für seine Schulsozialarbeit zur Verfügung gestellt, beschlossen die Kommunalpolitiker – schließlich sogar einstimmig.

Eine Entscheidung, die deswegen so schwierig wurde, weil die Ausschussmitglieder die anderen Einrichtungen nicht übersehen wollten. Um das Problem gesamtkonzeptionell angehen zu können, waren die Leiter aller sechs Wedeler Schulen und des Förderzentrums zur jüngsten Sitzung eingeladen. Ihre Schilderungen über die klaffende Lücke zwischen der Notwendigkeit von sozialtherapeutischer Hilfe und der Überforderung des Personals, dessen zeitliches Kontingent nur noch dringenstes Krisenmanagement ermöglicht, waren eindringlich. „Die Hütte brennt, das gilt für jede Schule“, fasste es EBG-Schulleiter Stephan Krumme zusammen.

„Beim JRG brennt’s besonders“, brachte Birgit Neumann-Rystow den ursprünglichen Antrag der WSI wieder ins Spiel. Mit der Aufforderung an die Verwaltung, ein Gesamtkonzept noch vor 2018 vorzulegen, als Zeichen, dass der Anspruch der anderen Schulen nicht in Vergessenheit gerät, ergänzte Detlef Murphy (Linke) ihn. Fachdienstleiter Burkhard Springer kam den Kommunalpolitikern entgegen. „Sie kriegen etwas, um sich eine Meinung bilden zu können. Kein Konzept, aber sie kriegen etwas, für die Stellenplanberatungen im November“, versicherte er nach Rücksprache mit Stadtjugendpflegerin Eike Binge.

 

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