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Wedel-Schulauer Tageblatt

20. Oktober 2017 | 15:10 Uhr

Wedel : Jan-Palm-Preis für Schülersprecher

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Aktuelle und ehemalige Schülervertreter des Wedeler Johann-Rist-Gymnasiums sind vom Klimaschutzfonds der Stadt mit dem Jan-Palm-Preis ausgezeichnet worden. Anlass für die Ehrung war die Einführung der „Grünen Woche“.

shz.de von
erstellt am 24.Nov.2015 | 18:54 Uhr

Wedel | Den Auftakt machte John Lennons Traum von einer besseren Welt. „Silent Suprise“, die Schulband des Johann-Rist-Gymnasiums (JRG), spielte „Imagine“ und zur zweiten Strophe stimmte der JRG-Chor mit ein. Im Anschluss blickte der Klimaschutzfonds Wedel in der Aula der Schule auf die erste Umweltwoche zurück. Zudem verlieh der Verein den mit 500 Euro dotierten Jan-Palm-Preis an die Schülervertretung des JRG. Die aktuellen und die ehemaligen Vertreter des Gremiums erhielten die Auszeichnung für die von ihnen ins Leben gerufene „Grüne Woche“.

Michael Koehn, Vorsitzender des Klimaschutzfonds, ging in seiner kurzen Rede auch darauf ein, dass oftmals gefragt werde , ob die Flüchtlingskrise nicht derzeit viel wichtiger sei, als der Klimaschutz. Koehn lobte das große Engagement der Wedler Initiativen, wies auf das Fest am Sonntag hin und zollte namentlich Nicole Weller und Hüseyin Inak großen Respekt. „Aber, wir dürfen nie vergessen, die Ursachen für Flucht zu bekämpfen,“ sagte er, „Wenn wir hier in der westlichen Welt so weiter machen, werden wir eine Flüchtlingswelle erleben, die tausend Mal größer ist.“ Es lebten zirka 40 Prozent der Menschen an Küsten, vor allem in ärmeren Gegenden der Welt. Wenn der Meeresspiegel der dann längst leergefischten und mit Plastikmüll verseuchten Ozeane steigen würde, wären das etwa drei Milliarden Menschen. Renate Palm, Stadtpräsidentin und Mutter des Namensgebers des Preises, nutzte ihr Grußwort für eine sehr persönliche Rede. Der frühe Tod ihres Sohnes habe Sie und ihre Familie sehr getroffen. Aber sie sein nun auch sehr glücklich, dass dadurch die Initiative von jungen Menschen belohnt und gefördert werden könne.

Die ehemaligen Schülersprecher des Rist-Gymnasiums, Julian Fresch und Johanna Gropp, stellten anschließend ihr preisgekröntes Projekt vor. Die „Grüne Woche“ lief parallel zur Umweltwoche. Täglich behandelten die Fachlehrer in Absprache mit der Schülervertretung ein unterschiedliches Thema. Vielfältige Aktionen wie ein Ausflug nach Pagensand zum Abfall-Sammeln, das Bemalen und Bedrucken von Jutebeuteln, das Bepflanzen des Schulareals, das Aufstellen von Sammelbehältern für Aluminium und Korken sowie das Designen von Papierkörben für die Klassenräume standen auf dem Programm.

Danach wurden die Gewinner des Plakatwettbewerb gekürt. Zehn Tage konnten die Besucher des Rathaus die Plakate anschauen und anschließend für ihre Favoriten stimmen. Als eindeutige Sieger gingen dabei Sarah Madaus (Altersklasse zwölf bis 18 Jahre) und die Klasse 4  d der Altstadtschule (sechs bis zwölf Jahre) über die Ziellinie und konnten Urkunden und Preisgeld mit nach Hause nehmen.

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