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Wedel-Schulauer Tageblatt

18. August 2017 | 22:46 Uhr

Alte Bücherei : Investor will klare Linie

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Verkaufspläne um Wedels Alte Bücherei gehen in eine neue Verkaufs-Runde. Das sagen die Interessenten.

Wedel | Der Haushalt 2014: Unter Mühen beschlossen, nachdem es zuvor schon ebenfalls viel Anstrengung bedeutet hatte, ihn überhaupt auszugleichen. Mit eingepreist unter dem Posten Einnahmen ist der Erlös für eine Stadt-Immobilie, die bereits seit Jahren auf der „Zu verkaufen“-Liste steht: die alte Bücherei, Bahnhofstraße 27.

Wedels Wirtschaftsförderer Manuel Baehr sieht denn auch mit dem Haushaltsbeschluss – vorbehaltlich der notwendigen Genehmigung aus Kiel – den Auftrag einhergehen, sich wieder ranzumachen und die Investoren zu kontaktieren, die sich schon einmal über Jahre um das Grundstück bemüht hatten: Ferox Immobilien und die B & L-Gruppe. Abgesprungen, so hieß es über die beiden Bewerber im vergangenen Sommer – nachdem sie über Bürgerbegehren, Versuchen des Fassadenerhalts und dem Wunsch nach zusätzlicher Wohnbebauung in immer neue Warteschleifen, respektive zurück an den Zeichentisch geschickt worden waren.

Vor wenigen Wochen erklärte dann Bürgermeister Niels Schmidt, er habe Signale, dass beiden Projektplaner möglicherweise doch weiter oder wieder Interesse hätten, wenn es zum Verkauf kommt. Das Tageblatt hat nachgefragt. Zunächst bei Ferox-Projektleiter Philipp Roth. Ferox sei durchaus immer noch interessiert am Kauf und der Schaffung von Gewerbeflächen, so Roth. Auch wenn in Sachen möglicher Besatz und Mietinteressenten wieder bei Null angefangen werden müsse. In der kommenden Woche wolle er erneut den Kontakt mit Wedels Verwaltung aufnehmen, so Roth.

B & L-Investor René Marn sagte am Tageblatt-Telefon: „Wir würden nach wie vor gern kaufen – aber wir brauchen klare, konkrete Vorgaben von der Stadt.“ Nach kostenintensiven Vor- und mehreren geforderten Umplanungen hält es Marn dabei für ein Gebot der Fairness, dass tatsächlich die Investoren gefragt sind, die vormals schon im Boot waren und nicht komplett neu ausgeschrieben wird. Marn habe bereits konkrete Interessenten aus dem Bereich Junge Mode an der Hand gehabt und sieht nach wie vor diese Branche in einem Neubau. „Aber in dieser Hinsicht muss erst wieder alles aktiviert werden.“

Die B & L-Gruppe hatte seinerzeit das Fenske-Grundstück nebenan ebenfalls überplant und Verkaufsgespräche mit dem Eigentümer aufgenommen. Diese Verhandlungen ruhten, so Marn. Er habe auf Sicht jedoch eine große Lösung weiter im Hinterkopf.

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erstellt am 08.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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