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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. August 2017 | 06:59 Uhr

Wedel : Investor will im Businesspark bauen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Wedeler Finanzier legt Pläne für vier Gebäudekomplexe auf einem 8000-Quadratmeter-Areal in bester Elblage vor.

Wedel | Die Zeichnungen sind gemacht, die Konzeption steht – jetzt muss nur noch der Bebauungsplan rechtskräftig werden, dann könnten die ersten Gebäude-Komplexe im Businesspark Elbufer entstehen. Ein Wedeler Investor will 8000 Quadratmeter an der Elbe-Seite erwerben, um dort vier Baukörper errichten zu lassen. In einer ersten Vorstellung stießen die Pläne bei Verwaltung und Politik auf ein positives Echo.

Architekt Armin Liefländer vom Büro „umbauter raum“ wurde mit der Realisierung des 13-Millionen-Euro-Projekts betraut. Vier würfelförmige Baukörper sollen entlang des Hochufers emporragen. Die sechs Etagen hohen, 20 mal 20 mal 20 Meter messenden Bauten werden in einem zentralen Mittelschacht Funktionsräume wie Treppenhaus, Toiletten, Aufzug und Versorgungseinrichtungen beherbergen. „Nur er ist als gesicherter notwendiger Rettungsweg massiv und undurchsichtig. An den Schächten hängen jeweils die Fußböden – sämtliche Seitenwände sind komplett aus Glas geplant“, verriet Architekt Liefländer „Die Gebäude werden also zu großen Teilen durchsichtig, so dass auch dahinter liegenden Immobilien möglichst wenig Sicht aufs Wasser genommen wird.“

Besonderes Augenmerk legt der Baumeister auf den Sonnenschutz: Einerseits soll man herausblicken können, andererseits soll die Sonne die Räume nicht zu sehr erwärmen. Mit einer „komplexen und innovativen Lösung als zusätzliches und besonderes architektonisches Highlight“ will Liefländer überraschen – mehr aber zurzeit noch nicht verraten.

Wegen der vielen Glasflächen werden die Baukörper optisch wie riesige Kristalle wirken. Jeder einzelne besitzt eine Nutzfläche von rund 2500 Quadratmetern. Die Flächen können flexibel eingeteilt werden, so dass Vermietungen ab Einheiten von 150 Quadratmetern möglich wären bis zu einer kompletten Etage. Gute Nachricht: Ein Unternehmen hat bereits Interesse angemeldet, einen kompletten Turm zu mieten.

Die Gebäude sollen mit modernster Technik ausgerüstet werden: Photovoltaik wird Strom produzieren, die Heizung wird auf Basis eines Systems von Wärmetauschern erfolgen, die dem Elbe-Wasser die benötigte Energie entzieht. Ergänzt werden die „Kristalle“ durch Park-Häuser im rückwärtigen Bereich. Übrigens sollen in den Neubauten nicht nur Büros untergebracht werden. Liefländer sieht ebenso Dienstleister hoch über der Elbe gut aufgehoben: „Für Restaurants oder ein Fitness-Studio wären hier beste Plätze.“

Auf 180.000 Quadratmetern soll direkt an der Elbe  ein Gewerbepark als Technologie- und Dienstleistungsstandort entstehen. Dafür saniert Wedel eine ehemalige Raffineriefläche, die die Stadt von ExxonMobil übernommen hat. Die Vermarktung der Flächen hat bereits begonnen. Ziel ist es, 2015 mit der Ansiedelung der ersten Betriebe zu beginnen. Aktuell arbeitet die Stadt den B-Plan aus.
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erstellt am 27.Sep.2014 | 10:00 Uhr

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