zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

24. Oktober 2017 | 03:17 Uhr

Investitionen in die Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

In Holm verdoppelt sich das Verkehrsaufkommen und in Hetlingen rollen die Bagger für den Bau des neuen Elbedükers

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Niemand ist eine Insel – auch die Dörfer zwischen Wedel und Uetersen sind es nicht. In der Gemeinde Hetlingen rollen nach langem Tauziehen die Bagger für die Erneuerung des Elbedükers, der wichtig für die Gasversorgung Skandinaviens ist. In Holm steigt die Verkehrsbelastung auf der B 431 und im Lehmweg für Monate dramatisch an, weil die Straße zwischen Wedel und Pinneberg (L 105) saniert werden muss und die Umleitung durch die Geestgemeinde führt.

Gemäß der Devise Stillstand ist Rückschritt wird allerorten kräftig investiert. Im Februar beginnt nach harten Kämpfen mit der Stadt Uetersen und Gegnern aus dem eigenen Dorf das Bauprojekt „Schafweide“ in Moorrege. Der große Supermarkt kann im Herbst eingeweiht werden. Hetlingen investiert in seinen Nachwuchs. Damit die Grundschule erhalten bleiben kann, wird es ab 2014 zwei sogenannte Familienklassen geben.

Im März gibt es eine Lösung für das Haseldorfer Traditionshaus „Freudenthals Gasthof.“ Nach langem Leerstand wird es für 135 000 Euro an einen Privatmann verkauft. Die Gemeindevertretung beschließt für gut 100 000 Euro die Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen umzurüsten.

In Haseldorf beginnt im März ein neuer Service: Senioren können mit einem Gemeindebus zum Shoppen fahren. Möglich ist es auch durch das ehrenamtliche Engagement von Fahrer Heiner Koopmann (70).

Hiobsbotschaft im Mai: Die Polizeistationen Moorrege, Holm und Haseldorf stehen vor dem Aus. Die Bürgermeister kämpfen vergeblich gegen die Schließung.

Im August wird Haselaus Bürgermeister Rolf Herrmann (CDU) neuer Amtsvorsteher des Amtes Haseldorf. Er löst Heinz Lüchau (CDU) ab, der Ehrenamtsvorsteher wird . Die von Leena Molander und Dörthe Bräuner aus Holm gegründete Selbsthilfegruppe „Krebskranke Eltern kleiner Kinder“ (KEKK) weitet ihr Angebot aus und bietet in Zusammenarbeit mit dem Kreis-DRK das norddeutsche Paten-Pilotprojekt „KEKK Cares“ an. (www.kekkcares.beepworld.de). Hetlingen wird im November von der Unesco als „Gemeinde der Weltdekade - Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen