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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. August 2017 | 21:54 Uhr

"In unseren Künstlerseelen brodelts"

vom

Wedel | Sie kennen sich seit 20 Jahren und malen schon fast genau so lang zusammen: Wie einst van Gogh und Gaugin, ziehen Hilke Hein und Maren Kayser noch heute zusammen los, um ihre Motive zu finden - sowohl in der Natur wie auch in der Stadt.

Die beiden stellen derzeit einige Werke im Reepschlägerhaus aus. Die Bilder von (Natur-) Ausflügen gefallen dem Auge und erwärmen das Herz. Besucher bekommen Bilder aus Marsch und Geest, dem Jenischpark und dem Treppenviertel, aus der Speicherstadt sowie der Gegend um den Großneumarkt präsentiert. Auch wenn sie beide aufgrund ihrer Ausbildung ganz unterschiedliche Stile pflegen, ergänzen sie sich in ihren Sujets doch auf geniale Art.

Man fühlt sich an Nolde, Macke, Munch, an die italienischen Futuristen erinnert. Beide Künstlerinnen lassen sich stark von "Seh-Erlebnissen" inspirieren und verewigen diese in Öl, Aquarellen, Gouachen und Farbholzschnitten. Mit intensiven Farben und gelungenen Kompositionen werden Landschaften, Orte und Architektur fixiert.

Es ist nicht die erste Ausstellung, die die beiden Künstlerinnen bestreiten. Doch wie sind sie auf den Titel "Flanieren im August" gekommen? "Wir sind halt beide schon seit Jahrzehnten aufs engste mit der Kunst verbunden und gern unterwegs, um nach interessanten Situationen Ausschau zu halten" antwortet die Hamburgerin Hein. "Und wenn wir dann das richtige Motiv gefunden haben, gehen eben die Emotionen hoch", ergänzt die ebenfalls in Hamburg geborene Kayser und fügt lächelnd hinzu: "In unserer beiden Künstlerseelen brodelts noch."

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erstellt am 10.Aug.2013 | 03:14 Uhr

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